Kommentar
12:36 Uhr, 23.03.2026

Krieg im Nahen Osten hat die Börsenwoche voll im Griff

Neue Friedenshoffnungen haben am Montag ein wahres Kursfeuerwerk ausgelöst, nachdem die Börsen zunächst schwächer in die Woche gestartet waren. Unterdessen dürften Konjunkturdaten im Wochenverlauf zeigen, wie sehr der Krieg im Nahen Osten die Wirtschaft wirklich belastet. (Fundamentaler Wochenausblick)

Der Krieg im Nahen Osten bleibt zum Start in die neue Börsenwoche das dominante Thema. Nach deutlichen Kursverlusten zum Handelsstart in Europa schossen die wichtigsten Indizes stark nach oben und die Ölpreise brachen ein, nachdem US-Präsident Donald Trump in einer Nachricht auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social die Hoffnung auf ein Ende der Kämpfe weckte. Die iranische Regierung dementierte unterdessen Gespräche mit Trump.

"Ich freue mich, berichten zu können, dass die Vereinigten Staaten von Amerika und das Land Iran in den vergangenen zwei Tagen sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und umfassende Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten geführt haben. Auf Grundlage des Charakters und Tons dieser eingehenden, detaillierten und konstruktiven Gespräche, die die ganze Woche über fortgesetzt werden, habe ich das Kriegsministerium angewiesen, sämtliche militärischen Angriffe auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur für einen Zeitraum von fünf Tagen aufzuschieben, vorbehaltlich des Erfolgs der laufenden Treffen und Gespräche. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!"

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