"Krypto war ein großer Umweg": Ripple-Gründer investiert XRP-Milliarden in KI
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Jed McCaleb gehört wohl zu den prägendsten Figuren der frühen Krypto-Ära. Der Programmierer gründete OpenCoin, woraus später Ripple hervorging, und half entscheidend mit beim Aufbau des XRP Ledgers. Durch eine Zuteilung erhielt er rund 9 Milliarden XRP und wurde damit zu einem der größten Profiteure des Projekts. Heute schätzt Forbes sein daraus resultierendes Vermögen auf rund 3,9 Milliarden US-Dollar.
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Nun zieht es den Ripple-Mitgründer aber in eine ganz andere Richtung. Gegenüber Forbes beschreibt seine XRP-Zeit als Zwischenstopp auf dem Weg zu seinem eigentlichen Interessengebiet: “Krypto war in gewisser Weise ein großer Umweg”. Schon die ganze Zeit habe er an KI arbeiten wollen, die Möglichkeit dazu habe sich aber erst ergeben, nachdem er sich aus dem Krypto-Sektor zurückgezogen hatte.
Künstliche Intelligenz als transformative Technologie
Nun will McCaleb über sein Astera Institute rund 1 Milliarde US-Dollar in die Entwicklung einer künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI) investieren. Weitere 600 Millionen US-Dollar sind für Neurowissenschaften vorgesehen. Der Plan: Die Gehirnaktivität bei Mäusen, dann später auch bei Primaten und Menschen, messen und daraus neue KI-Architekturen ableiten. Seine Überzeugung fasst er in deutliche Worte: “Ich denke, KI wird das transformativste sein, was die Menschheit je erschafft.”
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Für XRP-Anleger kommt dieses öffentliche “KI statt Krypto”-Bekenntnis in einer heiklen Phase. Der Kurs stagnierte zuletzt unter 1,40 US-Dollar, obwohl sich die im November gestarteten Ripple Spot ETFs erstaunlich robust zeigen. Es fehlt jedoch ein überzeugendes Narrativ, denn von der Euphorie aus dem Bullenmarkt 2024/25 ist derzeit wenig zu spüren. Auch Ripple selbst will künftig KI-gestützte Systeme einsetzen, um mit ihnen Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Mehr dazu hier: “Riesige Chance” für XRP? Ripple setzt auf KI“.
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