Kommentar
05:30 Uhr, 22.01.2026

Krypto-Prognosen für 2026: Das erwartet die Ripple-Präsidentin

Während der XRP-Kurs unter 1,90 US-Dollar fällt, bleibt die Ripple-Chefetage optimistisch. Was Monica Long für Krypto 2026 prognostiziert.

Erwähnte Instrumente

  • “In den letzten Jahren haben führende Personen der Krypto-Industrie die technischen und regulatorischen Grundlagen geschaffen, die für eine langfristige Adoption erforderlich sind”, startet Ripple-Präsidentin Monica Long ihren Ausblick für das neue Jahr. Und erklärt: “2026 sollen sich diese Investitionen auszahlen”.
  • Ihre erste von insgesamt vier Krypto-Prognosen: Stablecoins werden zum fundamentalen Abwicklungssystem des globalen Finanzwesens. Dabei will Ripple Labs selbst mit dem hauseigenen RLUSD und eigener Banklizenz eine zentrale Rolle im institutionellen Zahlungsverkehr übernehmen.
  • Zweitens sieht die Ripple-Präsidentin den Durchbruch von Krypto vor allem bei institutionellen Akteuren. Bis Jahresende sollen über eine Billion US-Dollar an digitalen Assets in Unternehmensbilanzen liegen und rund die Hälfte der Fortune-500-Konzerne feste Digital-Asset-Strategien verfolgen.
  • Drittens erwartet Monica Long eine starke Konsolidierung im Verwahrgeschäft für digitale Assets. Custody wird zunehmend standardisiert, Banken bauen neue Partnerschaften auf und Übernahmen nehmen zu. Die Ripple-Chefin sieht diese Entwicklung als Voraussetzung, um institutionellen Investoren den Zugang zu Krypto zu erleichtern.
  • Schließlich prognostiziert sie eine zunehmende Verschmelzung von Blockchain und Künstlicher Intelligenz. Automatisierte Treasury-Prozesse, KI-gestützte Portfolioanpassungen und datenschutzfreundliche Analysen sollen Finanzmärkte effizienter und skalierbarer machen.
  • Über alle vier Prognosen hinweg wird deutlich, dass Ripple den Fokus klar auf Infrastruktur und institutionelle Nutzung legt. Stablecoins, Verwahrung und Automatisierung stehen im Mittelpunkt der Strategie.
  • Auffällig ist, dass sich Monica Long nicht direkt zu XRP äußert. Für Anleger dürfte das enttäuschend sein, da Ripple zwar das Ökosystem vorantreibt, dem eigenen Token in diesen Zukunftsprognosen jedoch keine explizite Rolle zuschreibt. Der XRP-Kurs rutschte vor dem Hintergrund des Grönland-Konflikts zuletzt unter die 1,90 US-Dollarmarke.

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Quelle

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