Krypto-News: KI-Crash, Bitcoin-Grüße aus Moskau und Klingbeils neuer Überwachungsplan
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Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum, XRP und Co. kompakt im Überblick.
Demokraten-Sieg bei den Midterms lässt KI-Werte einbrechen
Erst Euphorie, dann Ernüchterung. Nach dem deutlichen Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen gerät der Krypto-Markt überraschend heftig ins Rutschen. Der Bitcoin-Kurs verlor binnen 24 Stunden mehr als fünf Prozent und fiel am Freitag zeitweise auf 75.000 US-Dollar. Auch an der Wall Street brachen die Kurse ein, wobei insbesondere Mining-Unternehmen mit KI-Geschäft zweistellige Verluste hinnehmen mussten. Die Aktie des KI-Vorreiters Nvidia korrigierte in der zurückliegenden Handelswoche um etwa zehn Prozent. BTC-ECHO-Marktexperte Stefan Lübeck erkennt darin ein deutliches "De-Risking", bei dem Anleger ihr Kapital aus riskanten Technologiewerten abziehen. Zusätzliche Sorgen bereitet vielen ein historischer Vergleich mit dem Jahr 2018, als auf die anfängliche Euphorie nach den Midterms ein wochenlanger Ausverkauf folgte.
Warum die neue politische Machtverteilung in Washington weitere Risiken birgt, lest ihr in diesem Artikel: "Bitcoin stürzt nach US-Wahl auf 75.000 US-Dollar".
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Michael Saylor kauft wieder Bitcoin
Der milliardenschwere Binance-Hack und die jüngste Marktkorrektur verunsicherten viele Krypto-Anleger, aber Strategy-Gründer Michael Saylor blieb seiner Linie treu. Weitere 811 BTC wanderten in die Bilanz der weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Treasury, die damit inzwischen 849.327 BTC ihr Eigen nennen darf. Der 61-Jährige folgt offenbar einmal mehr dem berühmten Börsenmotto von Warren Buffett, gierig zu sein, wenn andere ängstlich sind. Aber wie solide ist die finanzielle Ausgangslage von Strategy angesichts der anhaltenden Turbulenzen am Krypto-Markt?
Was die jüngsten Käufe und Unternehmenskennzahlen über die finanzielle Stabilität von Strategy verraten, erfahrt ihr in diesem Artikel: "Michael Saylor trotzt der Krypto-Angst: Strategy kauft Bitcoin nach".
Ripple konnte nach dem Binance-Hack nur RLUSD einfrieren, keine XRP
Der milliardenschwere Hackerangriff auf Binance sorgt weiter für Aufsehen. Neben Bitcoin und Ethereum erbeuteten die Täter auch rund 233 Millionen XRP im Wert von knapp 300 Millionen US-Dollar sowie 88,5 Millionen Einheiten des Ripple-Stablecoins RLUSD. Obwohl das Unternehmen bei seinem eigenen Stablecoin eingreifen und einen Teil der gestohlenen Gelder einfrieren konnte, waren ihm bei XRP die Hände gebunden. Grund ist der fundamentale technische Unterschied zwischen den beiden Kryptowährungen. Wie viel Kontrolle hat Ripple also wirklich über XRP und welche Folgen hat das für die Sicherheit des Netzwerks?
Alle Hintergründe erklärt euch dieser Beitrag: "Ripple konnte den eigenen Stablecoin einfrieren – XRP aber nicht".
Recommended video: XRP ist nicht Ripple – und genau das ist das Problem
Russland gibt grünes Licht für den Krypto-Handel
Trotz westlicher Sanktionen treibt Russland die Öffnung seines Krypto-Marktes mit großen Schritten voran. Nachdem die ersten Börsen und Verwahrer bereits entsprechende Lizenzen erhalten haben, nennt die russische Zentralbank nun einen konkreten Stichtag. Ab dem 17. November dürfen auch Privatanleger offiziell Bitcoin, Ethereum und den Stablecoin USDT über zugelassene Anbieter handeln. Allerdings knüpft die Notenbank den Zugang an strenge Voraussetzungen und begrenzt die jährlichen Käufe für Kleinanleger, nur professionelle Investoren erhalten deutlich größere Freiheiten. Die Moskauer Börse plant den Handelsstart für Anfang Dezember.
Welche Bedingungen russische Krypto-Anleger künftig erfüllen müssen und warum die Zulassung von USDT Fragen aufwirft, lest ihr hier: "Russische Zentralbank nennt Stichtag für Bitcoin und Ethereum".
Neue Krypto-Kontrollen: Das plant Klingbeils Finanzministerium für Anleger
Neben der geplanten Abschaffung der steuerfreien Bitcoin-Haltefrist droht Krypto-Anlegern eine weitere Verschärfung aus dem Bundesfinanzministerium. Ein neuer Gesetzentwurf sieht vor, dass Behörden künftig deutlich leichter herausfinden können, bei welchen Anbietern Bürger ihre Kryptowährungen verwahren. Dafür sollen Krypto-Konten in das zentrale Kontenabrufverfahren aufgenommen werden, welches bislang vor allem Bankkonten erfasst. Selbst private Wallet-Adressen könnten stärker ins Visier der Geldwäscheermittler geraten. Die Bundesregierung will damit die sechste EU-Geldwäscherichtlinie umsetzen und den Behörden zusätzliche Befugnisse einräumen.
Besonderes Konfliktpotential birgt eine geplante Regelung, die es der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen ermöglichen soll, die Nutzung von Krypto-Konten unter bestimmten Voraussetzungen "vorübergehend" aussetzen zu lassen. Noch befindet sich der Entwurf im Referentenstadium, doch schon jetzt zeichnet sich Widerstand gegen die neuen Kontrollmöglichkeiten ab.
BTC-ECHO hat den Gesetzestext eingesehen und zeigt, welche Änderungen ab 2027 drohen könnten und wie weit die staatlichen Eingriffsmöglichkeiten tatsächlich reichen: "Krypto-Anleger im Visier: Regierung plant neue Überwachung".
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