Kommentar
12:44 Uhr, 01.04.2026

"Keine Panik": CZ reagiert auf Bitcoin-Quantum-Schock

CZ hält die Angst vor Quantencomputern für überzogen. Kryptowährungen können mit Updates quantensicher gemacht werden.

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Der Binance-Gründer CZ schaltet sich in die Debatte um mögliche Quantenangriffe auf Bitcoin ein. Auf der Plattform X schreibt der Krypto-Milliardär: “Im Grunde genommen müssen Kryptosysteme lediglich auf quantenresistente Algorithmen umgestellt werden.” Damit meint der Entrepreneur nicht nur Bitcoin, sondern alle Computersysteme, die kryptografisch verschlüsselt sind.

Bei BTC sei das aufgrund der dezentralen Struktur zwar etwas “kniffliger”, aber nicht unmöglich. Ungeklärt sei allerdings die Frage nach alten Bitcoin, wie denen von Satoshi. Diese könnten entweder eingefroren oder eben irgendwann durch Quantencomputer gestohlen werden. Laut CZ “könnte es besser sein, Satoshis Adressen vorsorglich einzufrieren.” Ein Standpunkt, mit dem der BTC-Researcher Christopher Bendiksen nicht übereinstimmt. Unter dem Strich wird die Kryptowährung aber überleben, so CZ.

Saw some people panicking or asking about quantum computing's impact on crypto.
At a high level, all crypto has to do is to upgrade to Quantum-Resistant (Post-Quantum) Algorithms. So, no need to panic. 😂

In practice, there are some execution considerations. It's hard to…

— CZ 🔶 BNB (@cz_binance) March 31, 2026

Hintergrund der Kommentare ist ein neues Paper von Google. Darin heißt es, dass Quantencomputer die Sicherheitsmechanismen verschiedener Kryptowährungen womöglich deutlich früher überwinden könnten als bisher angenommen. Laut den Forschern wäre ein Angriff auf BTC bereits mit weniger als 500.000 physischen Qubits denkbar – etwa das Zwanzigfache unter früheren Prognosen.

Besonders kritisch für Bitcoin ist ein Szenario, das die Autoren als “On-Spend-Angriff” bezeichnen. Dabei würde ein Quantencomputer den privaten Schlüssel aus einem offengelegten öffentlichen Schlüssel rekonstruieren, während sich eine Transaktion noch im Mempool befindet. Unter den von Google skizzierten Annahmen könnte dies innerhalb von neun bis zwölf Minuten erfolgen – und damit potenziell noch innerhalb des durchschnittlichen Blockintervalls von zehn Minuten im BTC-Netzwerk.

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