Analyse

K: M3 Wachstum bleibt hoch

Der hervorgehobene Buchstabe K zu Beginn des Titels einer Meldung weist die Meldung als einen externen Kommentar aus. Diese externen Kommentare werden zu Informationszwecken und zwecks Darstellung unterschiedlicher Argumente und Einschätzungen veröffentlicht. Großer Wert wird auf die Auswahl renommierter seriöser Quellen gelegt. Die in diesen Kommentaren, Studien und Analysen widergegebenen Einschätzungen müssen sich nicht mit den Einschätzungen von Godmode-Trader.de decken. Die vorgestellten externen Quellen veröffentlichen auf http://www.fonds-reporter.de oder auf http://www.boerse-go.de

Externe Quelle: SEB

M3 Wachstum bleibt hoch

Die Liquiditätsversorgung in der Eurozone bleibt reichlich. Das Wachstum der Geld-menge M3 wird nach wie vor hauptsächlich vom stimu-lierenden Einfluß der niedrigen Zinsen getragen. Dies zeigt sich auch am deutlichen Anstieg der sonstigen kfr. Einlagen. Das Wachstum von M1 hat sich dagegen abgeflacht. Bei den Gegenpositionen von M3 wird das niedrige Zinsniveau zu einer weiteren Zunahme des Kreditwachstums an den privaten Sektor geführt haben, womit das allgemeine Wirtschaftswachstum gestützt wird. Für die EZB Geldpolitik hat M3 derzeit aufgrund der hohen Preisstabilität eine untergeordnete Rolle.

Mehr Zeit für Italien: Der erste Testfall für die neuen Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspaktes wird Italiens Staatshaushalt sein. Morgen wird die EU Kommission erklären, daß das Defizit die Grenze von drei Prozent übersteigt und wird dem Land bis 2007 Zeit geben, das Budget regelkonform zu gestalten. Die Empfehlung der EU Kommission muß von den EU Finanzministern auf dem Treffen am 12. Juli bestätigt werden. Sollte dies nicht geschehen, wäre dies ein klares Zeichen, daß niemand an Budgetdisziplin gelegen ist. Bereits nächste Woche will die italienische Regierung ihre langfristige Finanzplanung vorlegen. Daraus wird schon ersichtlich sein, ob ernsthaft an einer Konsolidierung des Haushaltes gearbeitet werden soll. Eine weitere Frage bleibt, ob die Regierung Berlusconi bis zur Wahl 2006 die Kraft hat, zusätzliche Reformen einzuleiten.

Ifo stabilisiert sich: Mehr als eine leichte Erholung war im Juni nicht möglich. Nach vier Rückgängen in Folge von 96,4 Punkten im Januar auf 92,9 Punkte im Mai konnte das ifo Geschäftsklima im Juni nur ein Plus von 0,4 Punkten verzeichnen. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen. Der Rückgang des Euro sowie die Aussicht auf vorgezogene Neuwahlen in Deutschland wurden als Gründe angeführt. Mehr als ein Hoffnungszeichen ist dies nicht. Erst eine weitere Besserung in den kommenden Monaten wäre ein verheißungsvolles Zeichen.

BIZ warnt: Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt in ihrem Jahresbericht vor einer Reihe von globalen Risiken, inklusive der hohen Ölpreise sowie der steigenden Verschuldung. Auch die globalen Ungleichgewichte verlangten nach einer Lösung, die Zeit dafür werde knapp. Eine ungeordnete Auflösung könne zu einem ernsthaften Problem für die Weltwirtschaft werden. Bezüglich der Inflationsaussichten ist die BIZ der Meinung, daß die Inflation aufgrund der fest verankerten Inflationserwartungen sowie des gedämpften Lohndrucks unter Kontrolle bleiben wird. Aber Wachsamkeit sie auch künftig geboten. Keineswegs pessimistisch ist die BIZ für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Die Weltwirtschaft wachse nur unwesentlich langsamer als im sehr guten Jahr 2004.

Trading Masters macht Dich zum Börsenversteher!

Lernen, traden, gewinnen: Deutschlands größtes edukatives Börsenspiel „Trading Masters“ startet mit einem noch nie da gewesenen Konzept in eine neue Runde – und zum ersten Mal können die Teilnehmer im Börsenspiel auch Kryptowährungen handeln! Neben exklusiven Schulungen mit renommierten Finanzexperten warten natürlich auch viele Preise im Gesamtwert von über 60.000 Euro auf Dich.

Jetzt kostenlos anmelden und viele Vorteile sichern!

Keine Kommentare

Sie wollen kommentieren?

Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.

  • für freie Beiträge: beliebiges Abonnement von stock3
  • für stock3 PLUS-Beiträge: stock3 PLUS-Abonnement
Zum Store Jetzt einloggen

Das könnte Sie auch interessieren

Über den Experten

Alexander Paulus
Alexander Paulus
Technischer Analyst und Trader

Alexander Paulus kam zunächst über Börsenspiele in der Schule mit der Börse in Kontakt. 1997 kaufte er sich seine erste Aktie. Nach einigen Glückstreffern schmolz aber in der Asienkrise 1998 der Depotbestand auf Null. Da ihm das nicht noch einmal passieren sollte, beschäftigte er sich mit der klassischen Charttechnik und veröffentlichte seine Analysen in verschiedenen Foren. Über eine Zwischenstation kam er im April 2004 zur stock3 AG (damals BörseGo AG) und veröffentlicht seitdem seine Analysen auf stock3.com (ehemals GodmodeTrader.de)

Mehr über Alexander Paulus
  • Formationsanalyse
  • Trendanalyse
  • Ausbruchs-Trading
Mehr Experten