Kommentar
18:29 Uhr, 18.02.2025

JOHN WOOD: Nach dem Mega-Verlust stabilisiert.

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Der britische Industriedienstleister und -berater (für die Bereiche Energie, Chemie, Mineralien, Life Science) erlitt am Freitag einen Mega-Tagesverlust von 55,6 %. Dies war die Quittung für vorläufige Eckdaten zum Geschäftsjahr 2024. Zwar steigerte der Konzern, nach eigener Darstellung in einem dreijährigen Turnaround, den Auftragsbestand innerhalb von drei Monaten um 800 Mio. $ auf 6,2 Mrd. $ dank renommierter Kunden wie BP, OMV oder Esso Australia. Das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr (zwischen 450 und 460 Mio. $) lag bis zu 8,7 % über Vorjahr.

Enttäuschend war der Umsatzrückgang auf 5,7 Mrd. $ (- 3,4 %). Sowie die Ankündigung, dass der Cashflow auch 2025 negativ bleiben wird. CEO Ken Gilmartin blieb zwar optimistisch im Hinblick auf die langfristige Perspektive des Konzerns. Die (erneute) krasse Marktreaktion spricht aber Bände. Seit Freitag hat sich die Aktie auf geringem Niveau stabilisiert. Es empfiehlt sich, die endgültigen Zahlen abzuwarten.

Helmut Gellermann

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