Analyse
09:05 Uhr, 18.03.2026

Ist BIONTECH jetzt ein Übernahmekandidat?

Ugur Sahin und Özlem Türeci verlassen das von ihnen aufgebaute Unternehmen. Der Rückzug wirft zwar grundlegende Fragen zur Zukunft der Onkologie-Pipeline auf, befeuert aber auch Übernahmegerüchte in der Pharmabranche.

Die beiden Wissenschaftler planen die Gründung einer neuen Gesellschaft, die sich auf mRNA-Innovationen der nächsten Generation fokussiert (stock3 berichtete). BioNTech beabsichtigt, spezifische Rechte und Technologien in dieses neue Vehikel einzubringen und im Gegenzug eine Minderheitsbeteiligung sowie künftige Meilenstein- und Lizenzzahlungen zu erhalten. Eine bindende Vereinbarung visieren die Parteien bis zum Ende des ersten Halbjahres an.

Sahin argumentiert mit dem veränderten Reifegrad des Konzerns. Das Unternehmen trete in eine Phase der Industrialisierung und Kommerzialisierung ein. "Das ist etwas, das Zeit braucht – und ich denke auch, dass es Manager gibt, die genau das lieben", begründet der scheidende Vorstandschef den Schritt. Aber andere fragen sich, wie man gerade in dieser Phase - mehr als ein Dutzend heiße Medikamente in der Pipeline - das Schiff verlassen kann.

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