Kommentar
09:17 Uhr, 09.07.2026

Iran-Chaos um Trump – Krypto-Markt blickt auf die nächsten Gespräche

Kommt es doch noch zu einem Iran-Deal oder droht die nächste Eskalation? Das Hin und Her zwischen Washington und Teheran belastet auch den Krypto-Markt.

Die Spannungen im Nahen Osten nehmen erneut zu. Nachdem die USA ihre Angriffe auf iranische Ziele fortgesetzt haben und es wieder zu Zwischenfällen in der Straße von Hormus kam, erklärte US-Präsident Donald Trump zunächst, dass er keinen Deal mit dem Iran mehr anstrebe. Zudem bezeichnete er die iranische Führung als “Abschaum” und verschärfte damit den Ton gegenüber Teheran.

.@POTUS on Iran: "They called a little while ago. They want to make a deal so badly — I just don't know if they're worthy of making a deal. I don't know that they're going to honor the deal. That's the problem." pic.twitter.com/jQTENvyRGM

— Rapid Response 47 (@RapidResponse47) July 9, 2026

Nur wenige Stunden später schlug Trump jedoch einen anderen Ton an. Nach eigenen Angaben habe sich der Iran bei ihm gemeldet und signalisiert, wieder über eine Vereinbarung sprechen zu wollen. Damit setzt sich das monatelange Hin und Her zwischen beiden Staaten fort. Auf Phasen diplomatischer Annäherung folgen regelmäßig neue militärische Eskalationen, insbesondere rund um die strategisch wichtige Straße von Hormus.

Krypto-Markt gibt nach

Die Unsicherheit belastete auch den Krypto-Markt. Bitcoin notiert bei 62.393 US-Dollar und verliert 0,59 Prozent. Ethereum fällt um 0,82 Prozent auf 1.741 US-Dollar. Auch Solana gibt um 0,72 Prozent auf 77,60 US-Dollar nach, während XRP bei 1,08 US-Dollar liegt.

Im bisherigen Juli verzeichneten die ETFs bereits Zuflüsse von 129,36 Millionen US-Dollar / Quelle: BTC-ECHO

Bei den Spot ETFs zeigte sich ein gemischtes Bild. Nachdem die Bitcoin ETFs in den vergangenen Tagen wieder Zuflüsse verzeichnet hatten, endete die Serie gestern. Aus den Produkten flossen netto 84,86 Millionen US-Dollar ab. Die Ethereum Spot ETFs verbuchten dagegen 70,48 Millionen US-Dollar an Zuflüssen. Auch bei den XRP-ETFs überwogen die Verkäufe. Hier summierten sich die Abflüsse auf 7,29 Millionen US-Dollar.

Für die Märkte bleibt die geopolitische Lage der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Ob es tatsächlich zu neuen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran kommt oder die Spannungen erneut eskalieren, dürfte in den kommenden Tagen auch für den Krypto-Markt eine wichtige Rolle spielen.

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