Analyse
10:00 Uhr, 07.10.2026

HSBC setzt bei der Kundenberatung stark auf KI, kommt nun der Kahlschlag in der Branche?

Vor zwei Jahren warb die HSBC in Großbritannien noch gezielt Berater an, mit dem Ziel das verwaltete Vermögen zu verdoppeln. Nun kommt der Kahlschlag, 70 Prozent sollen gehen. Ersetzt werden sollen die Berater durch? Ihr kommt niemals drauf.

Richtig, durch Künstliche Intelligenz. Das berichtet die "Financial Times" unter der üblichen Berufung auf Personen, die mit den Plänen vertraut sind. Bei Führungskräften und Spezialisten fällt demnach etwa jede zweite Stelle weg. Ein Insider beschrieb die Einschnitte als "tief, breit und brutal", einige Teams würden nahezu vollständig aufgelöst.

Noch läuft die Konsultation mit den Beschäftigten, die Betroffenen sollen die Bank aber bereits Ende Oktober verlassen. Konkrete Zahlen bestätigte HSBC nicht, die Bank erklärte lediglich, sie entwickle ihr Vermögensgeschäft weiter und setze dabei stärker auf digital gestützte Produkte und Abläufe, auch eine interessante Umschreibung des Vorhabens.

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