Analyse
10:15 Uhr, 07.09.2022

HERMLE – Unternehmen wächst über 50 Prozent zum Halbjahr

Ein beeindruckendes Wachstum konnte der Maschinenbauer Hermle zuletzt vorlegen. Der Spezialist fürs Fräsen baut hinsichtlich Präzision und Wirtschaftlichkeit die mit Abstand besten Maschinen weltweit.

Erwähnte Instrumente

  • Masch. Berth. Hermle AG - WKN: 605283 - ISIN: DE0006052830 - Kurs: 216,000 € (L&S)

Dies äußert sich in einer konkurrenzlos starken Marge, sehr hohen Dividenden über die Jahre und einer mehr als stabilen Bilanz. Im ersten Halbjahr konnte Hermle erneut zeigen, dass man auch mit wirtschaftlich schwierigen Situationen umgehen kann.

Umsatz und Gewinn gehen durch die Decke

Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr um 50,9 Prozent auf 210 Mio. EUR gesteigert werden. Der Auftragseingang legte gar um 58 Prozent auf 285 Mio. EUR zu. Das EBIT legte überproportional um 65 Prozent auf 30,3 Mio. EUR zu. Dabei hatte der Konzern bereits erheblichen Gegenwind durch die Rohstoffseite und instabile Lieferketten.

Zu den Kunden zählt Hermle zahlreiche Technologieunternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sei es Elektronik, Raumfahrt, Medizintechnik oder der Werkzeugbau. Zuletzt gründete Hermle eine Tochtergesellschaft in China, um den dortigen Markt künftig ebenfalls stärker zu bearbeiten. Das Russlandgeschäft hingegen wurde vollständig eingestellt.

Hermle verfügt über mehr als 200 Mio. EUR an Liquidität zum 30.06.2022. Finanzierungssorgen hat der Konzern damit nicht. Schon die Finanzkrise wurde mit einem hohen Bestand an Finanzmitteln bestens überstanden.

Der Ausblick von Hermle gestaltet sich hingegen etwas schwieriger. Die gesamtwirtschaftliche Lage habe sich deutlich eingetrübt. Eine Prognose für Hermle sei von hoher Unsicherheit geprägt, schreibt das Unternehmen im Halbjahresbericht. Erste Zeichen von Investitionszurückhaltung seien zu erkennen und die Weitergabe der Kosten erfolge zeitlich leicht verzögert. Ein umfangreiches Investitionsprogramm, führe Hermle dennoch weiter, denn das Unternehmen sieht in den kommenden Jahren eine sehr hohe Nachfrage nach den eigenen Produkten.

Fazit: Hermle rechnet im Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von mindestens 10 Prozent. Diese Prognose erscheint, angesichts der erreichten Leistung im ersten Halbjahr, extrem niedrig. Die Prognose habe Hermle zum Halbjahr aber nicht erhöht, da die Unsicherheiten weiter groß seien. Das dritte Quartal wäre aber gut angelaufen. Auf die Dividendenstory und die Gewinnprognosen bin ich bereits in meinem letzten Artikel zur Aktie eingegangen. Diese Aussagen behalten ihre Gültigkeit. Für langfristige Anleger bleibt die Aktie eine interessante Depotbeimischung.

Masch. Berth. Hermle AG
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