Analyse
13:10 Uhr, 23.02.2024

HELLOFRESH - Die letzte Chance vor dem totalen Fiasko

Der Abwärtstrend der Hellofresh-Aktie nimmt kein Ende. Selbst die kleine Erholungschance seit Ende Januar wurde vergeben. Doch ein Support könnte den nächsten historischen Einbruch noch aufhalten.

Erwähnte Instrumente

  • HelloFresh SE
    ISIN: DE000A161408Kopiert
    Kursstand: 12,160 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • HelloFresh SE - WKN: A16140 - ISIN: DE000A161408 - Kurs: 12,160 € (XETRA)

Die extreme Abwärtstrendphase der Hellofresh-Aktie geht nun schon in den 27. Monat. Vom Rekordhoch bei 97,50 EUR ist der Wert meilenweit entfernt und dennoch zeigt sich kein Ende des Verkaufsdrucks.

Im November war die Aktie unter das Tief des Jahres 2020 gefallen und hatte die Kurszielzonen bei 13,60 und 11,50 - 11,70 EUR aus der meiner letzten Analyse erreicht.

Trendwende bei 11,05 - 11,33 EUR möglich

Dass bei 11,50 EUR bzw. den absoluten Tief bei 11,33 EUR eine Erholung gestartet wurde, kann auf den ersten Blick bullisch stimmen. Allerdings ist der Anstieg seit Mitte Januar mittlerweile wieder gestoppt und von einer verschachtelten Abwärtswelle abgelöst worden.

Sollte es sich aber bei der Abwärtsstrecke seit 13,77 EUR eine sog. Terminal-Formation handeln, würden wir uns im letzten Teil der Verkaufswelle seit dem Hoch bei 34,36 EUR befinden.

Für diese Abschlussformation des Abwärtstrends wäre zuerst ein neues Jahrestief bei rund 11,05 EUR und ein anschließender rasanter Anstieg über 13,00 EUR typisch (grüne Variante im Chart).

HELLOFRESH-Die-letzte-Chance-vor-dem-totalen-Fiasko-Chartanalyse-Thomas-May-stock3.com-1

Hellofresh-Aktie mit den Verlaufsvarianten 1. Terminal und Anstieg (grün), 2. Seitwärtsphase und weiterer Abverkauf (orange)

Immer noch in der Seitwärtsphase seit Januar?

Ein Anstieg über 13,00 EUR wäre zwar generell bullisch zu werten, könnte aber immer noch Teil einer seit Mitte Januar laufenden, in diesem Fall dreiteiligen Seitwärtsphase sein. Diese würde später mit dem Ende dieser Erholung in einen erneuten Abverkauf auf neue Jahrestiefs übergehen. Es käme dann also trotz eines Anstiegs auf Kurse um 13,60 - 13,83 EUR zu einem "bösen Erwachen" (orange Variante im Chart).

Dieses Szenario wäre erst bei Kursen über 14,40 EUR abgewendet, also für den Fall, dass eine neue Aufwärtstrendphase die Streckenlänge der Erholung von Mitte Januar bis Anfang Februar längentechnisch übertrifft.

Kurse über 14,40 EUR würden im Umkehrschluss für das Ende des Abwärtstrends sprechen. Anschließend könnte die Aktie zügig bis 16,14 - 16,33 EUR, sowie darüber bereits bis 19,23 EUR steigen.

Unter 11,00-EUR-Marke droht der nächste tiefe Fall

Sollte die Hellofresh-Aktie dagegen unter das Tief bei 11,76 EUR und auch unter das Terminal-Kursziel bei 11,05 EUR fallen, stünde eine weitere Verkaufswelle an. Diese dürfte zunächst an das mittelfristige Abwärtsziel bei 10,27 EUR führen und dort eine temporäre Erholung starten.

Darunter könnten sich die Bären aber weiter austoben und die Aktie bis 9,40 EUR, ein markantes Zwischenhoch aus dem Jahr 2019 und darunter sogar bis zum Startpunkt der letzten übergeordneten Hausse bei 8,13 EUR abverkaufen.

Charttechnisches Fazit: Ein neues Tief bei knapp über 11,00 EUR wäre jetzt kein "Unglück", solange direkt im Anschluss eine Rally über 13,00 EUR starten kann. In diesem Fall würde für Trader ein Kaufsignal vorliegen. Für Investoren wird die Aktie dennoch erst bei Kursen über 14,40 EUR interessant.

Doch Vorsicht: Das Risiko weiterer Verkaufswellen bis 9,40 und 8,13 EUR ist auch nach der Erholung im Januar nicht geringer geworden.

Eine fundamentale Einschätzung zur Aktie findest Du bei meinem Kollegen Sascha Gebhard.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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