Analyse
11:30 Uhr, 03.01.2022

HEIDELBERGER DRUCK - Wie lange dieses Aufwärtsmomentum noch aufrechterhalten werden?

Die Aktie des Druckexperten befindet sich auch zum Jahresbeginn weiter im Aufwind. Wie viel Potenzial der Anteilsschein auf technischer Perspektive noch besitzt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Erwähnte Instrumente

Bei einem Blick auf den Langfristchart wird schnell klar, warum 2021 als besonderes Jahr für den SDAX-Titel bezeichnet werden kann. Seit der Erstnotiz im Jahr 1998 ging es bei Aktie eigentlich nur bergab. Zwar kam es im Laufe der Jahre immer wieder zu Erholungsmaßnahmen, doch im Ergebnis fiel die Aktie von rund 45,69 EUR auf 0,47 EUR. Für Investoren eine katastrophale Entwicklung. Im letzten Jahr jedoch zeigten sich Anleger wieder enthusiastisch und kauften zu. Nun, ein paar Monate später, kam es bei den Wertpapieren zu einer regelrechten V-Erholung. Wo muss nun wieder mit einer Gegenattacke der Bären gerechnet werden?

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Heidelberger Druckmaschinen - Aktie (Monatschart)

Bären auf der Lauer

Der nächste wichtige Widerstandsbereich lässt sich aus den Hochs im Jahr 2014 und 2017 ableiten und liegt bei 3,16 - 3,62 EUR. Bis hierhin hätte die laufende Erholungsbewegung noch Platz, ehe Anleger wieder verstärkt Kasse machen dürften. Ob und wie stark im Folgenden eine Korrektur ausfällt kann derzeit noch nicht beurteilt werden, allerdings liegen interessante Korrekturlevels bei 2,26 EUR sowie bei 1,76 EUR vor. Mit einer abgespulten Korrektur könnten Käufer wieder Kräfte sammeln und einen nachhaltigen Break-out über 3,62 EUR ins Auge fassen.

Auf der Unterseite gilt das 1-EUR-Level als zu haltenden Horizontalunterstützung. Würden die Wertpapier auf mittel-bis langfristige Sicht dennoch unter diese Marke zurückfallen, so würde es wieder kritisch werden. Vorher allerdings könnten Rücklaufe im Sinne einer Abkühlung innerhalb eines Aufwärtstrends wahrgenommen werden.


Fazit: Die Heidelberger-Druck-Aktie überzeugt weiterhin die Anlegerschaft. Auf kurz- bis mittelfristige Sicht sollten Anleger allerdings etwas Vorsicht walten lassen, da in Kürze größere Turbulenzen drohen. Bei einem Rücklauf auf die skizzierten Korrekturlevels locken Chancen für Antizykliker, über 3,62 EUR kommen Prozykliker hingegen auf ihre Kosten.


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Über den Experten

Johannes Büttner
Johannes Büttner

Johannes Büttner begann bereits in Jugendjahren sich für die Börsenwelt zu interessieren. Nachdem er bereits zu Schulzeiten mit ersten Aktien handelte, vertiefte er seither kontinuierlich sein Wissen und wurde selbst zu einem aktiven Trader. Seine Faszination an den internationalen Finanzmärkten schlug sich vor allem in der Vertiefung seines Wissens im Bereich der Charttechnik nieder. Im Herbst 2019 absolvierte er seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und nahm sein Masterstudium im Fach Business Administration auf. Sein Handelsschwerpunkt liegt auf Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen. Im Mittelpunkt seiner Analysen steht die technische Analyse. Hierbei fokussiert er sich auf die klassische Chartanalyse. Die persönliche Handelsstrategie von ihm besteht aus einem Mix aus optimalen CRV-Setups, Antizyklik und dem Turnaround-und Outbreakhandel. Dabei handelt er im kurz-bis mittelfristigen Bereich vorrangig mit Hebelprodukten und Optionsscheinen.

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