Hartes Kursmassaker bei NEO-Cloudanbietern!
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- CoreWeave Inc. - WKN: A413X6 - ISIN: US21873S1087 - Kurs: 65,360 $ (Nasdaq)
- Cipher Digital Inc. - WKN: A3CYXH - ISIN: US17253J1060 - Kurs: 10,045 $ (Nasdaq)
- IREN Ltd. - WKN: A3C7R6 - ISIN: AU0000185993 - Kurs: 30,419 $ (Nasdaq)
CoreWeave, Cipher Mining, IREN und Co. bekommen gerade einen Vorgeschmack darauf, wie schnell sich die Stimmung drehen kann, wenn der Markt beginnt, nach der Rendite der gigantischen KI-Investitionen zu fragen. Auslöser ist eine ausgesprochen harte Gartner-Prognose. Mehr als 80% der sogenannten Neocloud-Anbieter könnten bis 2030 aufhören, als eigenständige Unternehmen zu existieren. Gemeint sind junge Cloud-Anbieter, die massiv Rechenzentren, GPUs und KI-Infrastruktur aufbauen und diese Kapazitäten anschließend an KI-Entwickler und Unternehmen vermieten.
Die Börse reagierte sofort. CoreWeave brach zwischenzeitlich rund 15% ein, Applied Digital verlor etwa 14%, Hut 8 rund 10%, Nebius und IREN jeweils ungefähr 9%. Dabei wird keineswegs ein Einbruch der KI-Nachfrage erwartet. Im Gegenteil, KI-Anbieter dürften allein dieses Jahr fast 1 Billion USD in KI-Infrastruktur investieren und zwischen 2027 und 2030 noch einmal rund 6 Billionen USD.
An der Stelle greift die Warnung von Gartner. Betreiber von KI-Rechenzentren müssten bis 2030 kumuliert etwa 8,5 Billionen USD Umsatz erzielen, um Investitionen, Finanzierungskosten und eine angenommene Kapitalrendite von 12% zu rechtfertigen. Tatsächlich werden bis 2030 aber lediglich rund 3,6 Billionen USD Umsatz mit KI-Rechenzentren erwartet. Das ist eine gewaltige Lücke von fast 5 Billionen USD. Der Infrastrukturaufbau läuft möglicherweise schneller als die Fähigkeit der Branche, daraus ausreichend profitablen Umsatz zu erzeugen.
Für Neoclouds ist das besonders gefährlich. Viele dieser Unternehmen investieren enorme Summen in Nvidia-GPUs, Stromversorgung, Grundstücke und Rechenzentren, obwohl ihre eigene Bilanz wesentlich kleiner ist als die von Amazon, Microsoft oder Alphabet. Dazu kommt ein brutales technisches Problem. KI-Chips altern wirtschaftlich extrem schnell. Eine GPU-Generation kann wenige Jahre später erheblich weniger attraktiv sein, obwohl die Investition noch lange nicht vollständig verdient wurde. Viele Anbieter könnten ihre Investitionen deshalb nicht rechtzeitig zurückverdienen, bevor die derzeit eingesetzte Halbleitergeneration ersetzt werden muss.
Sollte der KI-Infrastrukturboom im heutigen Tempo weiterlaufen, könnten bis 2032 mehr als 4 Billionen USD an Anlagen einem Wertverlustrisiko ausgesetzt sein. Das bedeutet, dass der ökonomische Wert älterer GPUs und Rechenzentren schneller sinken könnte als die Abschreibungsmodelle vieler Betreiber unterstellen. Das ist bei hochverschuldeten Geschäftsmodellen brandgefährlich.
Deshalb befinden sich die großen Hyperscaler in einer erheblich stärkeren Position. Amazon, Microsoft und Google verfügen über riesige bestehende Cloud-Geschäfte, hohe Cashflows, sehr niedrige Finanzierungskosten und können KI-Infrastruktur gleichzeitig für ihre eigenen Produkte und für externe Kunden verwenden. Eine CoreWeave ist wesentlich stärker darauf angewiesen, dass die vermieteten KI-Kapazitäten tatsächlich dauerhaft hohe Auslastung und hohe Preise erzielen.
Der Markt für sogenannte KI-optimierte Infrastructure-as-a-Service-Angebote dürfte zwar kräftig wachsen von etwa 66 Mrd. USD 2027 auf rund 174 Mrd. USD 2030. Das wären mehr als 160% Wachstum innerhalb von 3 Jahren. Trotzdem könnte dieses Wachstum zu klein sein, um die riesigen Investitionen vieler Compute-Anbieter vollständig zu rechtfertigen. KI-Nachfrage kann explodieren, Nvidia kann enorme Mengen an Chips verkaufen und gleichzeitig können zahlreiche Betreiber von KI-Rechenzentren miserable Investments sein. In einem Goldrausch können Schaufelhersteller hervorragend verdienen, während sich diejenigen ruinieren, die für Milliarden Minen ausheben.
Gut getimtes Research. Direkt in seit Wochen anziehende Volatilität an den Märkten. So erreichen sie maximal kursbewegenden Effekt, sprich sie verstärken die Unruhe und Sell Off Situation.



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ja, perfekt getimte Veröffentlichung des Research papers.
Würde mich nicht wundern, wenn mehr von solchen kommen werden, sobald sich die Insider vorher schön mit Short-Positionen vollgepumpt haben.
Merci wie immer für diesen Top-Info-Support! 🙏