Guten Morgen aus der Redaktion - Nvidia, Walt Disney, Arm Holding etc.
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Die globalen Aktienmärkte sind auf neue Rekordhochs gestiegen. Dem DAX fehlen noch rd. 2 %. Getrieben wird diese Entwicklung vordergründig durch die Zuversicht über eine bevorstehende Einigung zwischen den USA und dem Iran.
Washington hat ein Memorandum of Understanding vorgelegt, das die schrittweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen vorsieht. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Trump äußerte sich mal wieder optimistisch, dass der seit zehn Wochen andauernde Konflikt noch vor seinem geplanten Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in der nächsten Woche beendet werden könnte.
JPMorgan geht davon aus, dass institutionelle Investoren und Makro-Manager ihre Aktienquote weiter erhöhen könnten. Marktbeobachter wie Mark Cranfield (MLIV) mahnen jedoch zur Vorsicht: Die aktuelle Positionierung sei anfällig für ein „Buy the Rumor, Sell the Fact“-Szenario, sobald Details des Abkommens feststehen.
Unter der Oberfläche wird der Markt jedoch von der Bereichtssaison getragen. Die Konsensschätzungen für die S&P 500 Unternehmen werden regelrecht pulverisiert. Wir beschreiben das Ausmaß in der aktuellen Ausgabe des Aktionärsbriefes.
Unternehmensmeldungen
Nvidia: Investierte 500 Millionen USD in Aktienrechte von Corning Inc., um den Ausbau der KI-Infrastruktur voranzutreiben.
Anthropic: Schloss eine Vereinbarung mit SpaceX ab, um Rechenressourcen für die Claude-KI-Software zu sichern.
Walt Disney: Übertraf die Erwartungen dank einer verbesserten Profitabilität im Streaming-Geschäft und starken Besucherzahlen in den Resorts.
Arm Holdings: Enttäuschte mit der Umsatzprognose für das laufende Quartal, da der Vorstoß in den Bereich der KI-Infrastruktur noch am Anfang stehe.
China: Die Finanzaufsicht wies Großbanken an, Neukredite an fünf Raffinerien vorübergehend auszusetzen, die aufgrund von Verbindungen zu iranischem Öl unter US-Sanktionen stehen.
Siemens Healthineers: Zahlen unter den Erwartungen. Die Prognose wird erneut gekürzt. Gleichwohl hat der Kurs bereits eine menge eingepreist.
Vonovia: Solider Jahresauftak mit bestätigter Prognose, aber auch dem Hinweis deutlich steigender Finanzierungskosten.
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Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter
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