GBE Börsenbrief – KW 33/2026
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Moin aus Hamburg!
Die Börsenwoche verlief insgesamt positiv. S&P 500, Nasdaq und Dow Jones legten deutlich zu, während sich auch der DAX zeitweise auf Rekordniveau bewegte.
Unterstützung kam vor allem von einer starken Berichtssaison. Viele Unternehmen konnten die Erwartungen übertreffen. Gleichzeitig zeigt sich besonders bei Technologie- und KI-Aktien, wie hoch die Messlatte mittlerweile liegt: Selbst gute Zahlen reichen nicht immer für weitere Kursgewinne aus.
Für zusätzliche Bewegung sorgten steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten. Brent-Rohöl zog am Donnerstag um fast 4 % an, während Gold von der erhöhten Unsicherheit profitierte. Höhere Energiepreise könnten zugleich den Inflationsdruck verstärken und damit die weitere Geldpolitik beeinflussen.
Zum Wochenschluss richtet sich der Blick daher besonders auf den US-Arbeitsmarktbericht, der neue Hinweise auf den künftigen Zinskurs der Fed liefern dürfte.
Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf die wichtigsten Märkte auswirken und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfährst du in den folgenden Analysen.
Aufgrund von hoher Volatilität ist es möglich, dass einzelne Kursmarken bereits erreicht wurden. Der Börsenbrief wird am Nachmittag bei laufendem Handel erstellt.
Quelle:
https://apnews.com/article/stock-market-dow-warner-dow-jones-b13b60e192e74e6dc6ab222dc296b5d2
Die nächsten GBE Live-Webinare
Mit unserer Webinaren „GBE Marktcheck und GBE Marktupdate“ durchleuchten wir anhand von Chartechnik montags und mittwochs um 08:45 Uhr die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 30-minütigen Live-Webinar. Weitere Informationen zu unseren Webinaren findest du auf unserer Webseite. Du kannst dich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren.
- Montag, 10. August 2026 um 8:45 Uhr (GBE Marktcheck):
Hier geht es zur Registrierung - Mittwoch, 12. August 2026 um 08:45 Uhr (GBE Marktupdate):
Hier geht es zur Registrierung
Wir freuen uns auf deine Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael Dreyer
DAX Tageschart (DE40.c)
Rückblick:
Der DAX startete mit einem deutlichen Aufwärtsgap in die Handelswoche und ebnete damit den Weg für neue Rekordstände. An drei aufeinanderfolgenden Handelstagen markierte der deutsche Leitindex jeweils ein neues Allzeithoch, bevor zur Wochenmitte eine leichte Korrektur einsetzte.
Charttechnischer Ausblick:
Der deutsche Leitindex steht kurz vor dem Wochenende weiterhin nahe seines Allzeithochs bei 26.438 Punkten und könnte die positiven Vorzeichen mit in die kommende Handelswoche nehmen. Oberhalb des aktuellen Rekordhochs rücken weitere potenzielle Kursziele in den Fokus. Bei 26.616 Punkten liegt das erste mögliche Ziel auf der Oberseite. Kann der DAX sein positives Momentum beibehalten, wären im weiteren Verlauf auch Kurse bei 26.834 oder sogar 26.966 Punkten denkbar. Mit dem Erreichen des letztgenannten Kursziels würde schließlich auch die psychologisch wichtige Marke von 27.000 Punkten in greifbare Nähe rücken.
Nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Tage und mehreren neuen Allzeithochs nähert sich der DAX allerdings zunehmend dem überkauften Bereich. Entsprechend sollten auch kurzfristige und möglicherweise dynamische Korrekturen auf der Unterseite einkalkuliert werden. Eine erste wichtige Unterstützungszone befindet sich zwischen 26.069 und 25.997 Punkten. Nur wenig darunter folgt mit dem Bereich zwischen 25.903 und 25.846 Punkten eine weitere potenzielle Auffangzone. Sollte der DAX auch diese Unterstützung nachhaltig unterschreiten, könnten auf der Unterseite die Marken bei 25.664 und anschließend 25.513 Punkten in den Fokus rücken.
Unterstützungen:
- 26.069 / 25.997 Punkte
- 25.903 / 25.846 Punkte
- 25.664 Punkte
- 25.513 Punkte
Widerstände:
- 26.616 Punkte
- 26.834 Punkte
- 26.920 Punkte
- 26.966 / 27.000 Punkte
EUR/USD Tageschart (EURUSDc)
Rückblick:
Das Währungspaar notiert kurz vor der Veröffentlichung der anstehenden US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls) nahezu auf demselben Niveau wie am vergangenen Freitag. Der Bereich um 1,1520 US-Dollar bleibt dabei weiterhin hart umkämpft. Bislang gelang weder ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke noch eine dauerhafte Bewegung darunter.
Charttechnischer Ausblick:
Beim Währungspaar EUR/USD dürfte vieles von den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten abhängen. In diesem Zusammenhang könnte sich die Marke bei 1,1520 US-Dollar als mögliches Sprungbrett für eine Bewegung auf der Oberseite erweisen. Der nächste potenzielle Widerstandsbereich wartet zwischen 1,1584 und 1,1591 US-Dollar. Darüber folgt mit der Zone zwischen 1,1605 und 1,1617 US-Dollar ein deutlich stärkerer Widerstand. In diesem Bereich nahm der letzte größere Abverkauf seinen Ausgang. Gelingt es dem EUR/USD, diese Zone nachhaltig zu überwinden, könnten Kurse bei 1,1631 US-Dollar oder darüber in den Fokus rücken.
Konjunkturdaten mit hoher Marktrelevanz wie die Nonfarm Payrolls können allerdings für kräftige Bewegungen in beide Richtungen sorgen. Sollte das Währungspaar nach unten drehen, wartet eine erste größere Unterstützung im Bereich von 1,1497 US-Dollar, gefolgt von der Marke bei 1,1492 US-Dollar. Auf Höhe der letztgenannten Marke verläuft derzeit zudem die 50-Tage-Linie, was diesem Bereich zusätzliche technische Relevanz verleiht. Kann der EUR/USD diese Unterstützungszone nicht verteidigen, dürfte auf der Unterseite die bereits bekannte Marke bei 1,1434 US-Dollar wieder in den Fokus rücken.
Unterstützungen:
- 1,1497 US-Dollar
- 1,1469 US-Dollar
- 1,1434 US-Dollar
- 1,1415 US-Dollar
Widerstände:
- 1,1584 / 1,1591 US-Dollar
- 1,1605 / 1,1617 US-Dollar
- 1,1631 US-Dollar
- 1,1667 US-Dollar
Gold Tageschart (XAUUSD)
Rückblick:
Zum Wochenauftakt präsentierte sich der Goldpreis zunächst gewohnt ruhig und zeigte am Montag und Dienstag kaum nennenswerte Bewegungen. Am Mittwoch kam jedoch deutlich mehr Dynamik in den Handel: Mit Schwung gelang der Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend. In der Folge setzte der Goldpreis seine Aufwärtsbewegung fort und arbeitete sich bis an den Widerstandsbereich bei 4.298 US-Dollar vor.
Charttechnischer Ausblick:
Ob der aktuelle Anstieg beim Goldpreis nachhaltig ist, muss sich in der kommenden Handelswoche zeigen. Die Vorzeichen präsentieren sich bislang jedoch positiv. Der Goldpreis bewegt sich mit großen Schritten in Richtung des wichtigen Widerstands bei 4.381 US-Dollar. Ergänzt wird dieser Bereich durch die Marke bei 4.414 US-Dollar. Gelingt es dem Edelmetall, auch diese Widerstandszone nachhaltig zu überwinden, könnte sich die Aufwärtsbewegung in Richtung 4.469 US-Dollar fortsetzen. Darüber würde schließlich die 200-Tage-Linie bei aktuell 4.492 US-Dollar in den Fokus rücken.
Nachdem der Bereich bei 4.298 US-Dollar nach oben durchbrochen wurde, könnte dieser nun als Unterstützung fungieren – vorausgesetzt, der Goldpreis beendet den Freitagshandel oberhalb dieses Niveaus. Sollte die Marke hingegen wieder nach unten durchbrochen werden, wartet bei 4.206 US-Dollar die nächste potenzielle Unterstützung. Eine höhere technische Relevanz besitzt der Bereich um 4.156 US-Dollar. Hier trifft eine wichtige Marke aus dem Tageschart auf die aktuell verlaufende 50-Tage-Linie, wodurch sich eine interessante Unterstützungszone ergibt.
Unterstützungen:
- 4.298 US-Dollar
- 4.206 US-Dollar
- 4.156 US-Dollar
- 4.109 US-Dollar
Widerstände:
- 4.381 US-Dollar
- 4.414 US-Dollar
- 4.469 US-Dollar
- 4.493 US-Dollar
S&P 500 Tageschart (US500.c)
Rückblick:
Auch der S&P 500 zeigte sich in dieser Woche von seiner starken Seite. Bereits am Montag startete der Index mit einem Aufwärtsgap in den Handel. Am Dienstag folgte schließlich der Ausbruch aus der zuvor bestehenden Seitwärtsrange nach oben, wodurch der Weg für neue Allzeithochs geebnet wurde.
Charttechnischer Ausblick:
Der Ausbruch aus der Seitwärtsrange ist gelungen und könnte dem S&P 500 durchaus noch weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen. Der Index notiert auf einem sehr hohen Niveau und befindet sich damit weiterhin in unmittelbarer Nähe zu möglichen neuen Allzeithochs. Oberhalb des aktuellen Rekordstands bei 7.793 Punkten wartet mit 7.805 Punkten bereits das nächste potenzielle Kursziel. Nur wenig darüber befindet sich bei 7.859 Punkten ein weiterer Widerstand. Auch die Marke bei 7.929 Punkten sollte bei einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nicht außer Acht gelassen werden.
Trotz der positiven Ausgangslage ist auch beim S&P 500 Vorsicht vor plötzlichen Rücksetzern geboten. Eine erste kleinere Unterstützung befindet sich bei 7.664 Punkten, gefolgt von der deutlich relevanteren Marke bei 7.620 Punkten. Letztere stellte noch vor Kurzem das Allzeithoch dar und könnte nun als wichtige Unterstützung fungieren. Sollte dieser Bereich nach unten durchbrochen werden, würde der S&P 500 wieder in seine vorherige Seitwärtsrange zurückfallen. In diesem Fall könnten auf der Unterseite die bereits bekannten Marken bei 7.531 und anschließend 7.445 Punkten wieder in den Fokus rücken.
Unterstützungen:
- 7.664 Punkte
- 7.620 Punkte
- 7.531 Punkte
- 7.445 Punkte
Widerstände:
- 7.793 Punkte
- 7.805 Punkte
- 7.859 Punkte
- 7.929 Punkte
Die kommenden Wirtschaftstermine
Den vollständigen Wirtschaftskalender kannst du auf der MQL5-Website einsehen.
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