Werbung
Kommentar
11:07 Uhr, 06.10.2026

Nasdaq erreicht Rekordhoch trotz steigender Anleiherenditen

Die Aktienmärkte sind uneinheitlich in die Woche gestartet. Der DAX schloss nahezu unverändert, während Technologiewerte den Nasdaq auf ein neues Rekordhoch führten. Gleichzeitig stiegen die Renditen lang laufender US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 2002. Öl stabilisierte sich knapp oberhalb von 100 US-Dollar, Gold gab erneut leicht nach.

DAX beendet den Montag mit einem kleinen Plus

Der DAX schloss am Montag bei 25.254 Punkten und damit 0,09 Prozent höher. Die Handelsspanne lag zwischen rund 25.143 und 25.325 Punkten. Rheinmetall führte den Index mit einem Plus von 2,4 Prozent an, während Merck und Qiagen zu den schwächeren Werten gehörten. Das Handelsvolumen blieb unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Tage.

DAX40 chart von TradingView

Technologiewerte treiben den Nasdaq auf ein Rekordhoch

An der Wall Street stieg der S&P 500 um 0,7 Prozent auf 7.773,95 Punkte. Der Dow Jones gewann 0,2 Prozent und schloss bei 51.267,90 Punkten. Der Nasdaq Composite legte um 1,1 Prozent auf 27.477,31 Punkte zu und erreichte damit ein neues Rekordhoch. Übernahmeankündigungen und Kursgewinne bei großen Technologiewerten stützten den Handel.

Nvidia gewann 2,1 Prozent und erreichte ebenfalls einen neuen Höchststand. Im europäischen Industriesektor sorgte die angekündigte Übernahme des US-Softwareunternehmens PTC durch Schneider Electric für 22,6 Milliarden US-Dollar für Aufmerksamkeit.

US-Anleiherenditen steigen auf Mehrjahreshochs

Parallel zu den Kursgewinnen an den Aktienmärkten zogen die Renditen am US-Anleihemarkt weiter an. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 5,31 Prozent und damit auf den höchsten Schlussstand seit April 2002. Die Rendite dreißigjähriger Anleihen lag bei 5,66 Prozent. Höhere Renditen verteuern die Finanzierung und bleiben deshalb ein wichtiges Thema für Unternehmen und Konjunktur.

Ölpreise stabilisieren sich knapp über 100 US-Dollar

Am Dienstagmorgen lag Brent-Rohöl bei 100,71 US-Dollar je Barrel, US-Rohöl notierte bei 89,73 US-Dollar. Am Montag hatte Brent zwischen 100 und 103 US-Dollar geschwankt. Die Lage im Nahen Osten blieb unsicher, während eine Vereinbarung der G7-Staaten zur Freigabe von Rohöl- und Dieselreserven den Markt beschäftigte.

Crude Oil chart von TradingView

Gold schließt den zweiten Handelstag in Folge tiefer

Der Oktoberkontrakt auf Gold verlor am Montag 0,13 Prozent und schloss bei 4.128,40 US-Dollar je Feinunze. Es war der zweite Handelstag in Folge mit einem Rückgang und zugleich der niedrigste Abrechnungskurs seit Anfang August. Der feste US-Dollar und die hohen Anleiherenditen begrenzten die Nachfrage nach dem zinslosen Edelmetall.

Ausblick auf Fed und EZB Protokolle

Am Dienstag veröffentlicht das US-Handelsministerium die Außenhandelsdaten für August. Für Mittwoch ist das Protokoll der Fed-Sitzung vom 15. und 16. September vorgesehen. Bei dieser Sitzung hatte die US-Notenbank den Zielkorridor für den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben.

Am Donnerstag veröffentlicht die Europäische Zentralbank die Zusammenfassung ihrer geldpolitischen Sitzung vom 9. und 10. September. Die Dokumente geben zusätzlichen Einblick in die damalige Bewertung von Inflation, Konjunktur und Risiken durch die Zentralbanken. Dieser Ausblick beschreibt ausschließlich anstehende Termine und enthält keine Prognose zur künftigen Kursentwicklung.

Quellen:
1 | Welt · Dax schafft Mini-Plus
2 | Associated Press · How major US stock indexes fared Monday
3 | Wall Street Journal · U.S. Stocks Rise as AI Bets Offset Bond Yield Fears
4 | Associated Press · Asian shares are mixed after Wall Street gains, oil price steadies
5 | Wall Street Journal · Gold Slips Again
6 | U.S. Bureau of Economic Analysis
7 | Federal Reserve · September 15–16, 2026 FOMC Meeting
8 | European Central Bank · Weekly schedule

Die kommenden Wirtschaftstermine

Den vollständigen Wirtschaftskalender kannst du auf der MQL5-Website einsehen.

Risikohinweis:
Trade verantwortungsvoll: CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Handle bei GBE brokers CFDs unter transparenten Konditionen und in einem regulierten Handelsumfeld. Konto bei GBE brokers eröffnen