Für Sie gelesen aus der FT: Huang und Zuckerberg lehnen jeden KI-Entwicklungsstopp ab
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Nvidia-Chef Jensen Huang und Meta-Chef Mark Zuckerberg lehnen einen branchenweit abgestimmten KI-Entwicklungsstopp ab. Damit stellen sie sich gegen Forderungen von Dario Amodei, Sam Altman und Elon Musk, die zuletzt für ein koordiniertes Zurückfahren der Entwicklung besonders leistungsfähiger KI-Modelle plädiert hatten.
Huang hält zusätzliche US-Gesetze oder neue KI-Sicherheitsregeln für unnötig. Unternehmen müssten selbst entscheiden, ob ihre Modelle und Produkte sicher genug für eine Veröffentlichung seien. Innovation und Sicherheit seien kein Widerspruch: Entwickler sollten so schnell wie möglich vorangehen, bei konkreten Sicherheitsproblemen aber selbstständig pausieren.
Auch Zuckerberg sieht die Verantwortung bei den einzelnen KI-Laboren. Diese hätten bereits aus Haftungsgründen starke Anreize, unsichere Modelle nicht auf den Markt zu bringen. Meta habe beispielsweise die Einführung seines KI-Agenten Muse um mehrere Monate verschoben, ohne deshalb von anderen Unternehmen ebenfalls einen Entwicklungsstopp zu verlangen.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
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