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11:24 Uhr, 25.04.2008

Fondsgebühren steigen wieder an

Haar (Fonds-Reporter.de) - Die Ausgabeaufschläge und die Managementgebühren von Investmentfonds haben sich im Jahr 2007 erhöht, nachdem ein Jahr zuvor noch eine überwiegend rückläufige Entwicklung zu konstatieren gewesen war. Zu diesem Ergebnis kommt die alljährliche Studie der FWW Research Services (RS) zu Entwicklungen der in Deutschland zugelassenen Publikumsfonds. Deren Gesamtzahl (6.647 Investmentfonds) erhöhte sich zum Analysestichtag 31.12.2007 gegenüber dem Vorjahresende um 434 Produkte.

Spitzenreiter bei der Verteuerung der Ausgabeaufschläge war 2007 die Assetklasse der Alternativen Fonds mit einem durchschnittlichen Anstieg um 1,16 Prozentpunkte. Eine Ausnahme von der Entwicklung dieser Gebührenkomponente stellten lediglich die Indexfonds dar, deren Ausgabeaufschlag im Durchschnitt um 0,10 Prozentpunkte abnahm. Weniger einheitlich war das Ergebnis bei der Managementgebühr. Dem allgemeinen Trend zur Zunahme um bis zu 0,17 Prozentpunkte (Derivatefonds) konnten sich immerhin drei Assetklassen entziehen. So war bei den Indexfonds keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr zu konstatieren, während die Managementgebühr bei Immobilien- und Superfonds im Betrachtungszeitraum sogar rückläufig war (um durchschnittlich 0,11 bzw. 0,22 Prozentpunkte).

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Über den Experten

Thomas Gansneder
Thomas Gansneder
Redakteur

Thomas Gansneder ist langjähriger Redakteur der BörseGo AG. Der gelernte Bankkaufmann hat sich während seiner Tätigkeit als Anlageberater umfangreiche Kenntnisse über die Finanzmärkte angeeignet. Thomas Gansneder ist seit 1994 an der Börse aktiv und seit 2002 als Finanz-Journalist tätig. In seiner Berichterstattung konzentriert er sich insbesondere auf die europäischen Aktienmärkte. Besonderes Augenmerk legt er seit der Lehman-Pleite im Jahr 2008 auf die Entwicklungen in der Euro-, Finanz- und Schuldenkrise. Thomas Gansneder ist ein Verfechter antizyklischer und langfristiger Anlagestrategien. Er empfiehlt insbesondere Einsteigern, sich strikt an eine festgelegte Anlagestrategie zu halten und nur nach klar definierten Mustern zu investieren. Typische Fehler in der Aktienanlage, die oft mit Entscheidungen aus dem Bauch heraus einhergehen, sollen damit vermieden werden.

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