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11:09 Uhr, 24.02.2026

FMC sieht 2026 wegen HVHDF-Einführung in den USA als Übergangsjahr

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Von Britta Becks

DOW JONES--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat bei seinem verhaltenden Ergebnisausblick für dieses Jahr Gegenwind durch Inflation und regulatorische Effekte sowie strategische Investitionen berücksichtigt. Während der DAX-Konzern den voraussichtlichen Kostendruck mit 200 bis 300 Millionen Euro bezifferte, setzte er für regulatorische Belastungen 150 bis 200 Millionen Euro an. Die geplante Höhe der strategischen Investitionen gab er mit 100 bis 150 Millionen Euro an. Darin enthalten sind neben IT-Ausgaben auch die Kosten für die groß angelegte US-Markteinführung neuer Dialysegeräte für die hochvolumige Hämodiafiltrationstherapie (HVHDF). Wie Vorstandsvorsitzende Helen Giza während der Bilanzpressekonferenz sagte, dürfte von besagten 100 bis 150 Millionen Euro in diesem Jahr grob die Hälfte auf die HVHDF-Einführung in den USA entfallen, was auch Schulungen für Krankenpfleger und Techniker umfasst.

FMC setzt große Hoffnungen in die flächendeckende HVHDF-Einführung, da mit dem neuen Therapiestandard auch eine geringere Patientensterblichkeit einhergehen soll. Das anhaltend hohe Sterblichkeitsniveau und die damit einhergehende größere Anzahl von Behandlungsausfällen lässt FMC seit geraumer Zeit mit mauen Behandlungszahlen auf dem für den Bad Homburger Konzern so wichtigen US-Markt kämpfen. Vor dem Hintergrund dieser groß angelegten Aktion und den damit verbundenen Kosten sieht der Konzern 2026 nach den Worten von CEO Helen Giza denn auch als Übergangsjahr. Die Vorstandsvorsitzende ist nach eigenen Worten sehr zuversichtlich, auf 2 Prozent und mehr Behandlungswachstum in den USA und damit auf das Vor-Corona-Niveau zurückzukommen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/brb/rio

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