EWU: Einkaufsmanagerindizes nicht mehr im Gleichschritt
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Die Stimmungsindikatoren für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in der Eurozone bewegten sich im Januar in unterschiedliche Richtungen. Gemäß vorläufigen Angaben kletterte der Index für das Verarbeitende Gewerbe weiter nach oben von 51,6 auf 52,0 Punkte. Ausschlaggebend dafür war die erneute Verbesserung des deutschen Indikators. Dieser legte von 52,7 auf jetzt 53,4 Punkte zu und lässt vermuten, dass die deutsche Industrie auch zu Jahresbeginn von der weltwirtschaftlichen Erholung profitierte. Das französische Pendant stagnierte bei 54,7 Punkten.
Der Indikator für den Dienstleistungssektor in der Eurozone gab dagegen im Januar von 53,6 auf 52,3 Punkte nach. Dies ging auf einen deutlichen Rückgang sowohl des deutschen als auch des französischen Indikators zurück. Während sich der französische Indikator aber noch bei 57 Punkten bewegt, gab der deutsche Index auf 51,2 Punkte nach. Der markante Rücksetzer verdeutlicht, dass die binnenwirtschaftliche Komponente gerade in Deutschland auf wackeligen Beinen steht.
Insgesamt weisen die Daten im Bereich von über 50 Punkten nach wie vor darauf hin, dass die konjunkturelle Erholung in der Eurozone anhält. Es zeigt sich aber auch, dass diese Erholung sehr holprig verläuft
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