Eurokurs weiter unter Druck – Unsicherheit stützt den US-Dollar
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Der Euro hat am Donnerstag erneut nachgegeben. Der Anstieg des Ölpreises schürt Unsicherheit und erhöht die Nachfrage nach der Krisenwährung US-Dollar. Die amerikanische Währung legte gegenüber allen wichtigen Währungen zu.
Am Morgen lag der Euro bei 1,1555 Dollar, nach etwa 1,1570 Dollar am Vorabend. Seit den Ende Februar begonnenen Angriffen der USA und Israels gegen den Iran treibt die geopolitische Lage die Dollar-Nachfrage; der Euro gab in dieser Zeit um mehr als zwei Cent nach.
Jüngste Angriffe auf Energieinfrastruktur am Persischen Golf und auf Tanker verstärken die Sorgen um Öl- und Gaslieferungen. Die Freigabe strategischer Ölreserven durch große Industriestaaten dämpfte den Druck bisher kaum, und Zusicherungen aus den USA, der Krieg werde bald enden, überzeugen Anleger nicht. Konjunkturdaten rücken vor diesem Hintergrund in den Hintergrund; am Nachmittag stehen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an, die Hinweise zur Arbeitsmarktentwicklung liefern.
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