Euro zum US-Dollar bleibt nahezu unverändert
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Der Euro hat sich am Dienstag kaum bewegt. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1424 US-Dollar und damit auf dem Niveau des Vorabends; zuletzt hatte die EZB den Referenzkurs am Montagnachmittag etwas höher auf 1,1456 Dollar festgesetzt.
Belastend wirkten Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde vom Montag. Sie plädierte für eine maßvolle geldpolitische Reaktion auf durch den Iran-Krieg erhöhte Inflationsrisiken. Marktteilnehmer werteten dies als Signal, dass vorerst nicht mit raschen weiteren Zinserhöhungen zu rechnen ist. Analysten betonten, inhaltlich sei dies zwar nicht neu, gleichwohl werteten viele Investoren die Aussagen als Signal der Vorsicht.
Zusätzlichen Druck brachten schwächere Konjunkturdaten: Das Geschäftsklima in Frankreich fiel im Juni geringer aus als erwartet. Im Tagesverlauf könnten neue Stimmungsindikatoren Impulse liefern; erwartet werden Einkaufsmanagerdaten aus Frankreich, Deutschland und der Eurozone. Neben Frankreich stehen auch Zahlen aus Deutschland und der Eurozone an, die Hinweise auf die Konjunkturdynamik liefern könnten.
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