Euro rutscht zum US-Dollar ab – Fokus auf Preisdaten
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Der Euro hat am Dienstag einen Großteil seiner Gewinne vom Wochenbeginn abgegeben. Am Vormittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1391 US-Dollar und damit unter dem Niveau vom Vorabend; der EZB-Referenzkurs vom Montag lag bei 1,1406 Dollar.
Analysten verweisen auf eine Stabilisierung um 1,1411 Dollar, dem früheren Jahrestief, sehen aus markttechnischer Sicht aber weiter Abwärtsrisiken.
Zwischenzeitlich stützten deutsche Daten: Importpreise stiegen im Mai stärker als erwartet, der Einzelhandelsumsatz legte überraschend zu. Das nährt Hoffnung auf ein besseres zweites Quartal, so VP-Bank-Chefvolkswirt Thomas Gitzel.
Im Mittelpunkt stehen Inflationszahlen: In Frankreich verlangsamte sich die Teuerung erstmals seit Beginn des Iran-Konflikts, in mehreren deutschen Bundesländern ging sie zurück; die Bundesdaten werden am Nachmittag erwartet.
Zudem richtet sich der Blick auf das EZB-Forum in Sintra. Trotz sinkender Ölpreise infolge der Fortschritte im US-iranischen Friedensprozess warnt EZB-Chefökonom Philip Lane vor anhaltenden Inflationsrisiken; Nachwirkungen höherer Ölpreise könnten zeitverzögert durchschlagen.
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