Euro legt nach Waffenruhe-Vereinbarung zu – Kurs nahe 1,17 US-Dollar
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Der Euro hat am Mittwoch von der Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA deutlich profitiert. Die Gemeinschaftswährung stieg im frühen Handel bis nahe 1,17 US-Dollar, zuletzt wurden 1,1671 Dollar gezahlt – klar über dem Niveau vom Dienstagabend. Damit setzte der Euro seine Erholung von den Verlusten der ersten Handelswoche nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar fort.
Zuvor war der Kurs nach Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran und dessen Gegenschlägen von rund 1,18 auf fast 1,14 Dollar Mitte März gefallen. Der Dollar gewann in der Phase erhöhter Unsicherheit als sicherer Hafen, profitierte von gestiegenen Ölpreisen – Öl wird überwiegend in Dollar fakturiert – und von höheren Renditen US-Staatsanleihen infolge von Inflationssorgen.
Am Mittwochmorgen einigten sich Iran und USA wenige Minuten vor Ablauf eines von Präsident Donald Trump gesetzten Ultimatums auf eine Feuerpause. Teheran kündigte zugleich an, die Straße von Hormus schrittweise für den Schiffsverkehr zu öffnen, in Abstimmung mit den Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Beschränkungen, um den Ölhandel durch die wichtige Meerenge wieder zu ermöglichen. Die Aussicht auf Entspannung nahm etwas Druck von den Energiemärkten und stützte risikoorientierte Anlagen.
Trump hatte die Öffnung der Meerenge zur Bedingung gemacht und andernfalls Angriffe auf den Energiesektor und kritische Infrastruktur angedroht. Die Frist lief in der Nacht zum Mittwoch um 2.00 Uhr deutscher Zeit ab. Auch Israel will sich an die zwischen Iran und den Vereinigten Staaten verhandelte Waffenruhe halten.
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