Euro legt nach Iran-Deal deutlich zu
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Der Euro ist am Montag nach dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran mit einem Kurssprung gestartet. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1615 US-Dollar und damit klar über dem Freitagniveau; der EZB-Referenzkurs hatte bei 1,1567 Dollar gelegen.
Nach wochenlangen Verhandlungen einigten sich Washington und Teheran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges, bestätigt auch vom Vermittler Pakistan. Die am 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump verkündete Einigung soll weitere Gespräche etwa über Teherans Atomprogramm ermöglichen; zuvor hatte noch eine Eskalation gedroht.
Mit der Entspannung steigt die Risikoneigung an den Märkten, während Energiepreise nachgeben. Im Wochenverlauf rücken Stimmungsdaten dies- und jenseits des Atlantiks sowie die Zinsentscheidung der US-Notenbank in den Fokus. Am Mittwoch wird zwar keine Änderung der Geldpolitik erwartet, doch die neuen Leitzinsprojektionen könnten nach oben revidiert werden.
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