Euro fällt weiter – Kurs knapp über 1,17 US-Dollar
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Der Euro hat am Mittwoch weiter nachgegeben und fiel am Morgen bis auf 1,1706 US-Dollar, damit etwas tiefer als am Vorabend und rund einen halben Cent unter dem Montagsniveau. Die EZB setzte den jüngsten Referenzkurs auf 1,1738 Dollar fest.
Belastungsfaktoren bleiben die erhöhte Unsicherheit im Nahen Osten, fehlende Fortschritte bei einem Ende des Iran-Konflikts und die faktisch geschlossene Straße von Hormus. Zudem richten sich die Blicke der Märkte auf das für diese Woche erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping, bei dem auch der Iran-Konflikt Thema sein dürfte.
Trotz der Aussicht auf höhere Teuerung und mögliche Zinsschritte gewinnt der Euro keinen Halt. Bundesbankpräsident Joachim Nagel warnte vor steigender Inflation und stellte rasche Zinserhöhungen auf der EZB-Sitzung im Juni in Aussicht. Der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau betonte hingegen, es gebe noch zu wenig Informationen zur Entwicklung der Kerninflation; die Gesamtinflation lag im April bei 3,0 Prozent, die Kernrate bei 2,2 Prozent.
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