Euro etwas schwächer – Türkische Lira beschleunigt Talfahrt
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Der Euro hat am Dienstag leicht nachgegeben: Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1631 US-Dollar, nach 1,1643 Dollar am Montagnachmittag. Damit bleiben die Aufschläge vom Wochenbeginn weitgehend erhalten, die von der Hoffnung auf eine Verhandlungslösung im Iran-Konflikt getragen waren.
Neue militärische Eskalationen und Signale aus Washington, dass Gespräche noch mehrere Tage dauern könnten, dämpften jedoch den Optimismus. Analystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank warnte, selbst bei einer raschen Öffnung der Straße von Hormus sei der Schaden angerichtet: Energiepreise liegen seit fast drei Monaten deutlich höher; wichtig bleiben Zentralbankreaktionen und die unterschiedlichen Inflationseffekte je Währungsraum.
Unterdessen hat die türkische Lira ihre Talfahrt beschleunigt und im Handel mit dem US-Dollar ein Rekordtief erreicht: Für einen Dollar werden inzwischen knapp 46 Lira bezahlt, zum Euro rund 53,40. Am Devisenmarkt rücken zudem politische Entwicklungen in der Türkei in den Fokus, nach weiteren Festnahmen, darunter eines Bürgermeisters.
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