Euro behauptet sich – Waffenruhe im Nahen Osten wackelt
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Der Eurokurs zeigte sich am Donnerstag trotz der brüchigen Waffenruhe im Nahen Osten stabil und wurde am Morgen bei 1,1663 US‑Dollar gehandelt. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung zeitweise über 1,17 Dollar gestiegen, bevor sie bis zum Abend etwas nachgab.
Nach schweren israelischen Luftangriffen im Libanon drohte der Iran, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Außenminister Abbas Araghtschi forderte auf X eine Entscheidung zwischen Waffenruhe und Krieg, während US-Präsident Donald Trump dem Iran bei ausbleibendem Abkommen mit militärischer Eskalation drohte.
Marktbeobachter rechnen nicht mit einer schnellen Entspannung. Teile des Waffenstillstands gelten als wenig vertrauenerweckend, etwa ein geforderter Wegezoll von zwei Millionen Dollar für Passagen durch die Straße von Hormus. Entsprechend wird nicht erwartet, dass die Ölpreise rasch auf Vorkriegsniveau zurückfallen.
Volkswirte sehen zwar eine leichte Verbesserung der Konjunkturperspektiven durch die Waffenruhe. Rückgänge bei den Energiepreisen hätten jedoch erst rund die Hälfte der zuvor verzeichneten Anstiege wettgemacht; eine nachhaltige Normalisierung dürfte erst mit einem belastbaren Friedensschluss einsetzen.
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