Euro behauptet jüngste Gewinne gegenüber dem US-Dollar
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Der Euro hat am Donnerstag seine zur Wochenmitte erzielten Gewinne behauptet. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,1767 US-Dollar und damit etwas über dem Niveau von Mittwochabend; die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1762 Dollar.
Gestützt wurde der Euro von der freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten. Es dominiert die Hoffnung auf eine baldige Befriedung im Nahen Osten, verbunden mit der Aussicht auf fallende Ölpreise und nachlassende Inflationssorgen. US-Präsident Donald Trump stellte eine Einigung mit dem Iran in Aussicht, drohte zugleich aber für den Fall eines Scheiterns erneut mit militärischer Härte. Teheran wies Berichte über eine kurzfristige Einigung zurück, prüft jedoch einen US-Vorschlag und will über Vermittler eine Antwort übermitteln.
Aus Deutschland kam ein kleiner Hoffnungsschimmer: Der Auftragseingang der Industrie legte im März deutlich zu. Gleichwohl signalisieren Indikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima eine hohe Verunsicherung in den Unternehmen, die der Nahost-Konflikt weiter verstärkt.
Im Tagesverlauf rücken zudem die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone in den Fokus; am Nachmittag folgen aus den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Daten zu den Bauausgaben.
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