Analyse

EUR/GBP: Auftragslage britischer Unternehmen verschlechtert

Der britische CBI-Report „Industrial Trends“ ist im Juli auf zwei Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf neun Zähler gerechnet , nach elf Punkten im Juni.

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Die Auftragslage britischer Unternehmen hat sich überraschend deutlich verschlechtert. So ist der britische CBI-Report „Industrial Trends“ für Juli auf zwei Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einer geringfügigen Verschlechterung auf neun Zähler gerechnet. Im Juni hatte der Index, der die Auftragseingänge von Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe misst, bei elf Punkten notiert. Stark rückläufig waren die Aufträge aus dem Ausland: Der entsprechende Index verschlechterte sich von minus zwei auf minus 16 Punkte. Neben geopolitischen Unsicherheiten dürfte auch das starke Pfund die Exporte belasten.

Unterhalb des Tiefs vom 16. Juli 2014 bei 0,7882 sieht sich EUR/GBP am Tief vom 16. August 2012 bei 0,7810 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste wichtige Widerstand lässt sich am Hoch vom 14./15. Juli 2014 bei 0,7980 lokalisieren.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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