Elliott hält Druck auf LSEG trotz Rekord-Aktienrückkauf hoch
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Von Adam Whittaker
DOW JONES--Der aktivistische Investor Eliott macht weiter Druck auf die London Stock Exchange Group (LSEG). Man nehme zwar die starke operative Leistung der LSEG, den Rekord-Aktienrückkauf und die margensteigernden Initiativen zur Kenntnis, teilte der Hedgefonds mit. Dies sei jedoch nur ein erster Schritt, es bestünden weitere Möglichkeiten zur Wertsteigerung.
Zusammen mit seinen Ergebnissen für das Jahr 2025 hatte der Finanzdatenanbieter und Börsenbetreiber am Donnerstag einen Aktienrückkauf im Volumen von 3 Milliarden Pfund angekündigt. Zudem rechnet er mit einem Anstieg der Rentabilität in den nächsten Jahren. Im vergangenen Jahr wurden durch Aktienrückkäufe 2,1 Milliarden Pfund an die Anteilseigner zurückgegeben.
Elliott erklärte in einer Stellungnahme, man werde weiterhin mit der LSEG zusammenarbeiten, um das volle Potenzial ihrer Vermögenswerte auszuschöpfen, die Bewertungslücke zu den Branchenkollegen zu schließen und langfristigen Wert zu schaffen.
Die LSEG lehnte einen Kommentar zur jüngsten Erklärung von Elliott ab. Ein Sprecher hatte zuvor gesagt: "Die LSEG pflegt einen aktiven und offenen Dialog mit unseren Investoren, während wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer Strategie konzentrieren."
Elliott hatte die LSEG dazu gedrängt, einen neuen milliardenschweren Aktienrückkauf in Betracht zu ziehen und die Gewinnmargen an die der Konkurrenz anzugleichen, wie das Wall Street Journal zuvor berichtete.
Die LSEG ist ein großer Anbieter von Finanzdaten und ein Börsenbetreiber, der mit Konkurrenten wie S&P Global und der Intercontinental Exchange - der Eigentümerin der New York Stock Exchange - im Wettbewerb steht.
Die Aktie des Unternehmens ist im vergangenen Jahr um 27 Prozent abgerutscht, da die Sorge besteht, dass neue KI-Werkzeuge die Nachfrage nach seinen Finanzdaten und Analysetools dämpfen könnten.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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