Analyse
01:00 Uhr, 04.12.2017

DOWJONES Reminder: 30.000 Punkte Kursziel

Donald Trump schlägt in einem Tweet vor, dass diejenigen Marktteilnehmer, die am Freitag wegen der ABC News Fehlinformation Verluste erlitten haben, ABC verklagen sollten ...

Erwähnte Instrumente

  • Dow Jones
    ISIN: US2605661048Kopiert
    Kursstand: 24.231,59 Pkt (NYSE) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 24.231,59 Pkt (NYSE)

a) Der Bericht von ABC News vom Freitag, wonach Flynn direkt gegen Trump aussagen werde, und der die Märkte am Freitag Abend zeitweise intraday hat abstürzen lassen, war falsch. Der zuständige Journalist wurde temporär freigestellt, ABC mußte sich entschuldigen. Trump selbst schlägt Anlegern in einem Tweet vor, ABC zu verklagen.

b) Die Steuerreform konnte eine wichtige Hürde nehmen, der US Senat stimmte ihr zu. Sie ist damit eigentlich durch, und das ist der erste richtig große Erfolg für Trump.

Beide Punkte dürften den US Aktienmarkt weiter nach oben katapultieren. Anbei die Kopie der Analyse vom 23. Oktober. Der Dow Jones stand bei 22.158 Punkten. Tatsächlich steigt der Index überraschend geschwind in Richtung der 30.000er Punktemarke.


DOW JONES: Langfristiges 30.000 Punkte-Kursziel wird schneller erreicht als erwartet

23.10.2017 - 13:00 Uhr

Der Bullenmarkt im Dow Jones begann im März des Jahres 2009 bei 6.470 Punkten. Seitdem ist der Index um 250 % angestiegen.

Das langfristige Chartbild zeigt seit den 1980er Jahren ein impulsives Projektionsmuster vom Typ Phase A mit finalem Ziel bei 22.000 Punkten, es zeigt seit 1994 ein Projektionsmuster vom Typ Phase B mit Zielen von 23.910 und 29.726 Punkten. Auch der technische Bottom Up Ansatz kommt zu einem übergeordnet positivem Ergebnis. Aktien, wie die von Boeing, Caterpillar, J.P. Morgan, Johnson & Johnson, Merck, 3M, etc. stehen in langfristig bullischen Mustern. Diese Kurzanalyse befaßt sich mit dem langfristigen Bild, zum kurz- und mittelfristigen möchte ich nur sozuviel schreiben, dass viele Wege nach Rom führen. Allerdings gehe ich mittlerweile davon aus, dass der Dow Jones nicht all zu große Umwege nehmen dürfte.

Wenn Sie sich im Markt positionieren, achten Sie unbedingt auf Ihr Risiko- und Moneymanagement. Wenn Sie eine Position eröffnen, setzen Sie sofort den Stoploss fest. Setzen Sie pro Position nicht zu viel Kapital ein. Berechnen Sie das Gesamtrisiko Ihres Portefeuilles. Wenn Sie bei kleineren Marktrücksetzern ins Schwitzen geraten, wissen Sie, dass Sie mit zu hohem Einsatz im Markt stehen.

Die Märkte steigen mittlerweile seit Jahren.

Warren Buffett baut mit zunehmender Dauer des Bullenmarkts sukzessive Cash auf, US Privatanleger machen genau das Gegenteil: Sie kehren in den Markt zurück und bauen Cash ab.

Nur scheinbar rhetorische Frage: Wer liegt richtig ?

Es können beide richtig liegen! Buffett ist als Anleger mittlerweile so groß und unbeweglich mit seinen Positionen, dass er im Falle einer beginnenden größeren Korrektur nicht mehr aus dem Markt herauskäme. Der Privatanleger hingegen ist klein und flink, er kann mit mit einem Knopfdruck aussteigen.

Cash ist auch eine Position, eine sichere. Aber Achtung! Diese Information ist keine, die zwangsläufig bald ein Markt-Top erwarten läßt. Sie zeigt nur, dass Buffett mit zunehmender Bullenmarktdauer sein Risiko verringert.

AAII = American Association of individuel investors (US Privatanleger)

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Über den Experten

Harald Weygand
Harald Weygand
Head of Trading

Harald Weygand entschied sich nach dem Zweiten Staatsexamen in Medizin, einer weiteren wirklichen Leidenschaft, dem charttechnischen Analysieren der Märkte und dem Trading, nachzugehen. Nach längerem, intensivem Studium der Theorie ist Weygand als Profi-Trader seit 1998 am Markt aktiv. Im Jahr 2000 war er einer der Gründer der stock3 AG und des Portals www.stock3.com. Dort ist er für die charttechnische Analyse von Aktien, Indizes, Rohstoffen, Devisen und Anleihen zuständig. Über die Branche hinaus bekannt ist der Profi-Trader für seine Finanzmarktanalysen sowie aufgrund seiner Live-Analysen auf Anlegerveranstaltungen und Messen.

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