DOTCOM-CHARTS – Die Muster, die jeder Trader kennen sollte
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Ich bin kein Crash-Prophet
Um es vorab ganz klar zu sagen: In diesem Artikel kündige ich keinen Crash an. Was ich allerdings möchte: einen realistischen, neutralen Blick auf die Charts werfen und etwas daraus lernen. Denn die Warnsignale eines Crashs kann man erkennen. Viele reden über die Dotcom-Blase, viele vergleichen den KI-Boom mit der Dotcom-Blase. Die einen warnen, die anderen verweisen darauf, dass die Auftragsbücher der Unternehmen auf Jahre gefüllt sind. Es könne sich also ‚faktisch‘ nicht um eine Blase handeln.
Die gesamte Wirtschaft wird sich durch KI verändern. Es entstehen neue Geschäftsmodelle, alte verschieben sich oder sterben aus. Während ich das schreibe, klingelt bei mir allerdings etwas, das gebe ich zu. Auch Amazon war damals neu an der Börse und ist bis heute einer der großen Stars dieser Zeit. Trotzdem verlor die Aktie in der Dotcom-Blase rund 94 %. Sie fiel vom Hoch im Dezember 1999 bei etwa 107 USD auf unter 6 USD im Herbst 2001 und brauchte knapp zehn Jahre, um dieses Hoch wieder zu erreichen. Grund genug, nicht nur über die Blase zu reden, sondern sie nüchtern zu bewerten.
