Dirks Depot-Update: Über Microsoft und Indiana Jones
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- Microsoft Corp. - WKN: 870747 - ISIN: US5949181045 - Kurs: 369,525 $ (Nasdaq)
Das Ten Thousand Trader-Depot leidet unter der aktuellen Volatilität. Dennoch beunruhigt mich das nicht sonderlich, denn ohne Volatilität in der Spitze ist auch keine überdurchschnittliche Performance möglich, wie ich sie anstrebe. Ich versuche nach wie vor, mit drei Basispositionen auszukommen. Wenn der Markt mir in irgendeiner Weise eine Chance gibt, möchte ich zukaufen.
Mein Ziel sind derzeit eher wenige, dafür aber größere Positionen. Im Gegenzug bin ich, wenn es weiterhin schwieriger wird, mit ein oder zwei entschlossenen Schritten auch wieder schnell raus aus der Tür. Bis dahin suche ich Einstiege wie zuletzt am Freitag bei Microsoft, bei denen ich mit einem geringen Risiko ein deutlich höheres Aufwärtspotenzial habe, sofern der Trade nicht ausgestoppt wird.

MICROSOFT – Ein Trade mit nur 1 % Positionsrisiko
Microsoft hatte ich als „Undercut & Rally“-Setup am letzten Freitagmorgen in den täglich erscheinenden „Stocks in Play“ vorgestellt. Am Nachmittag ergab sich dann auch tatsächlich exakt diese Chance als Trade. Der Kurs rutschte unter das Nachbartief und begann sich von dort zu erholen.
Hinzu kam die Tatsache, dass sich im 5-Minuten-Chart ein perfektes Indy-Setup bildete.
Was ist ein Indy?
Bei einem Indy geschieht Folgendes: Der Kurs eröffnet unter dem Intraday-Pivot-Punkt R1. Intraday-Pivots sind Punkte, die sich aus den Vortageshochs, den Vortagestiefs und den Schlusskursen berechnen und an denen Kurse häufig reagieren. R1 steht in diesem Fall für Resistance 1, also Widerstand 1. Man wartet bei einem Indy darauf, dass der Kurs zwischen R1 und den gleitenden Durchschnitten im Chart immer enger eingekeilt wird. Bricht der Kurs dann über R1 aus, erfolgt der Einstieg. Von dort sichert man die Position mit 1 % Positionsrisiko eng ab. Der Indy heißt so, weil der Kurs immer auswegloser eingekeilt wird und am Ende doch einen Ausweg durch einen Ausbruch findet, so wie Indiana Jones in den Filmen von Steven Spielberg auch immer einen Ausweg findet.
Der Indy zählt nicht nur zu meinen Lieblings-Intraday-Einstiegen, weil ich Steven-Spielberg-Fan bin, sondern auch, weil man ihn eng absichern kann und weil man mit ihm sehr gut in einen beginnenden Intraday-Trend kommt, und das mit einem sehr kalkulierten Risiko. Ganz gleich, was aus so einem Trade wird: Der Einstieg, das Setup und die Exekution waren perfekt.


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