Kommentar
10:10 Uhr, 14.05.2024

Dieser bisher unfehlbare Indikator sagt eine US-Rezession voraus

Es gibt viele Rezessionsindikatoren und die meisten haben bisher Fehlsignale geliefert. Viele Indikatoren wurden daher bereits für nutzlos erklärt. Ein Indikator, der bisher nie falsch lag, liefert seit April ein Rezessionssignal. Liegt dieser Indikator zum ersten Mal überhaupt nun auch falsch?

Bei so manchem Rezessionsindikator wartet man schon seit zwei Jahren darauf, dass sich das Signal in einen Abschwung umsetzt. Das ist etwa bei der Zinskurve so. Zum ersten Mal invertierte die US-Zinskurve im April 2022. Dass auch zwei Jahre später noch immer keine Rezession begonnen hat, lässt viele an der Nützlichkeit der Zinskurve als Indikator zweifeln.

Die Zinskurve kann immer noch das richtige Signal geliefert haben. Es ist nicht das erste Mal, dass die Rezession dem Signal erst 24 Monate später folgt. Hier geht es allerdings nicht um die Zinskurve, sondern den Arbeitsmarkt. Der Arbeitsmarkt ist generell ein träger Indikator. Dennoch kann er sehr nützlich sein.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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