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Kommentar
10:27 Uhr, 17.07.2026

Die USA müssen massiv ins Stromnetz investieren - zwei AB-Empfehlungen als Profiteure

Den immensen Investitionsbedarf bestäigt die aktuelle „National Transmission Needs Study 2026“ des US-Energieministeriums:

Der Studie zufolge entwickelt sich die Übertragungsinfrastruktur angesichts des steigenden Strombedarfs von KI-Rechenzentren, neuer Industrieproduktion und Elektrifizierung zum Engpass. Obwohl zwischen 2016 und 2024 rund 85.000 Meilen Übertragungsinfrastruktur hinzukamen, sieht das Ministerium erheblichen weiteren Investitionsbedarf. Bislang dienten 40 % der neu installierten Leitungslängen der Versorgungssicherheit, während weniger als 1 % auf die Beseitigung von Netzengpässen entfielen.

Die Netzbetreiber reagieren: MISO, PJM, SPP und ERCOT haben Investitionsprogramme mit einem Projektvolumen von zusammen rund 80 Mrd. US-Dollar bis in die frühen 2030er-Jahre genehmigt.

Zu den Profiteuren dieser Entwicklung gehören die AB-Empfehlung Prysmian aufgrund der starken Position im US-Stromverteilungsmarkt und zusätzlicher Kapazitäten. Zumal erste Großaufträge bereits gesichert sind, darunter für den 800 Meilen langen Grain Belt Express, eines der größten US-Netzprojekte mit einem Investitionsvolumen von 11 Mrd. US-Dollar.

Auch Siemens Energy wird auf der Ausrüstungsseite vom US-Netzausbau profitieren.

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