Deutsche HVPI-Inflation steigt im Januar auf 2,1 Prozent
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Inflationsdruck in Deutschland ist im Januar leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sich die Jahresrate des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) auf 2,1 (Vormonat: 2,0) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 30. Januar. Gegenüber dem Vormonat sank der HVPI um 0,1 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).
In der nationalen Berechnung stieg die jährliche Inflationsrate auf 2,1 (Vormonat: 1,8) Prozent. Im Vergleich zum Vormonat kletterten die Preise um 0,1 Prozent. Die Zahlen entsprachen der ersten Veröffentlichung und den Prognosen von Volkswirten.
"Die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt hat sich zum Jahresanfang verstärkt", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar stärker als in den vorangegangenen Monaten."
Die Inflationsrate ohne Energie und die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Januar bei 2,5 Prozent.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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