Deutsche HVPI-Inflation steigt im August stärker als erwartet
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Preisdruck in Deutschland war im August stärker als erwartet. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg auf eine Jahresrate von 2,1 (Vormonat: 1,8) Prozent, wie das Statistischen Bundesamt (Destatis) mitteilte. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten 2,0 Prozent Inflation prognostiziert. Gegenüber dem Vormonat stieg der Index um 0,1 (0,4) Prozent. Das entsprach der Prognose von Volkswirten.
Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,2 (2,0) Prozent. Die monatliche Teuerungsrate betrug 0,1 (0,3) Prozent. Volkswirte hatten eine Jahresrate von 2,1 Prozent erwartet, während die Preise auf Monatssicht stabil bleiben sollten.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, betrug 2,7 Prozent.
Die Warenpreise erhöhten sich mit einer Jahresrate von 1,3 (1,0) Prozent, die Energiepreise sanken um 2,4 (3,4) Prozent. Nahrungsmittel kosteten 2,5 (2,2) mehr als vor Jahresfrist, Dienstleistungen verteuerten sich um 3,1 (3,1) Prozent.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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