Deutsche HVPI-Inflation sinkt im Dezember auf 2,0 Prozent
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Dezember deutlich abgenommen, was vor allem an Preisrückgängen bei Energie lag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank die Jahresrate des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) auf 2,0 (Vormonat: 2,6) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 6. Januar.
Gegenüber dem Vormonat stieg der HVPI um 0,2 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).
In der nationalen Berechnung sank die jährliche Inflationsrate auf 1,8 (Vormonat: 2,3) Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stagnierten die Preise. Die Zahlen entsprachen der ersten Veröffentlichung und den Prognosen von Volkswirten. Die Kernteuerung - ohne Preise für Nahrungsmittel und Energie - betrug im Dezember 2,4 Prozent.
Im Jahresdurchschnitt 2025 stiegen die Preise um 2,2 Prozent. "Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich damit stabilisiert. Im Jahresdurchschnitt 2024 hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,2 Prozent gelegen, in den Jahren zuvor deutlich über 2 Prozent", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Jahr 2023 hatte die Jahresdurchschnittsrate bei 5,9 Prozent gelegen, 2022 bei 6,9 Prozent und 2021 bei 3,1 Prozent.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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