Der Dauerschock als Normalfall: Der IWF hält die Welt für schlecht gerüstet
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die IWF-Chefin veröffentlicht keine Konjunkturprognose, sondern eine Zustandsbeschreibung. Die Welt werde nicht zu einem Punkt zurückkehren, an dem die Schocks verschwunden seien, sagt Kristalina Georgieva einem Bloomberg-Podcast. Ihre eigentliche Sorge gilt der Verdrängung dieser Tatsache. Regierungen und Märkte behandelten Pandemie, Krieg, Zollkonflikt und Energiekrise weiterhin als eine Abfolge von unglücklichen Ausnahmen, die sich aussitzen lasse. Genau das hält Georgieva für den gefährlichen Denkfehler. Der Schock ist nicht mehr die Störung des Normalzustands, er ist der Normalzustand.
