DAX von Autobauern ausgebremst – Fed-Sitzung mit neuem Chef im Fokus
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Der Automobilsektor bleibt die Bremse für den DAX und hält den Index weiter unter 25 000 Punkten. Nach Volkswagen schlägt nun auch BMW vorsichtigere Töne an. Beide Konzerne weisen darauf hin, dass die Absatzkrise noch nicht vorbei ist und sich der Wettbewerb in den wichtigsten Märkten weiter verschärft hat. Damit war die Hoffnung vieler Investoren auf eine baldige Erholung in der deutschen Kernbranche verfrüht.
Bisher galten die Premiumhersteller als relativ krisensicher und unangreifbar, da sich der Verdrängungswettkampf tendenziell in der Mittelklasse abgespielt hatte. Jetzt aber ist der Preiskampf auch in Teilen des Premiumsegments angekommen und drückt auf die Margen der deutschen Autobauer. Die Inflation leistet ihrerseits einen Beitrag zum Absatzrückgang, da immer mehr Verbraucher ihre Autokäufe aufschieben oder auf Modelle aus dem Mittelklassesegment umsteigen.
Die Einzelhandelsumsätze aus den USA fielen etwas besser als erwartet aus und geben den Investoren Anlass zur Hoffnung, dass sich die Konsumflaute langsam dem Ende neigen könnte. Insbesondere der Autosektor erlebte eine größere Nachfrage. Die Indizes in New York können vorbörslich ihre Gewinne daraufhin etwas ausbauen.
Jetzt warten die Investoren auf die Sitzung der US-Notenbank und speziell auf die Äußerungen ihres neuen Vorsitzenden. Kevin Warsh tritt kein leichtes Amt an und muss in große Fußstapfen treten. Die konjunkturelle Situation in den USA zeigte sich zuletzt robust, aber mit geringer Dynamik. Die Preissteigerungen dämpften aber die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen. Jetzt will der Markt wissen, wie die neue geld- und zinsmarktpolitische Strategie aussieht und wie sich die einzelnen Mitglieder des neuen Rates bei Zinsentscheidungen verhalten werden.
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