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17:40 Uhr, 21.07.2026

DAX verpasst die 25 000 nur knapp – Börse zwischen Nahost-Konflikt und Berichtssaison

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Die Nachricht über einen potenziellen Waffenstillstand im Nahen Osten hat den europäischen Investoren wieder etwas mehr Zuversicht gegeben. Auch wenn die Rohölpreise zulegen, blicken sie optimistisch nach vorn. Für etwas Unterstützung sorgten zudem die Quartalszahlen von 3M. Dagegen konnten die Quartalszahlen von General Motors nicht überzeugen.

Die Börse ist hin- und hergerissen zwischen dem Nahost-Konflikt und der US-Berichtssaison. Beide Aspekte sind nicht berechenbar und besitzen ein hohes Überraschungs- und gleichermaßen Enttäuschungspotenzial. Die KI-Euphorie hat zu sehr hohen Bewertungen bei vielen US-Unternehmen geführt. In dieser Woche werden Alphabet, Intel, IBM und ServiceNow aufzeigen müssen, ob diese gerechtfertigt sind oder es eine kalte Dusche für die Investoren geben wird.

Der Nahost-Konflikt strahlt direkt über die Ölpreise auf die europäischen Finanzmärkte ab, da die hohen Abhängigkeiten von importierter Energie eine offene Flanke bieten. Zusätzlich wirken daraus resultierende Preissteigerungen negativ auf das Konsumverhalten und belasten zukünftige Umsätze und Gewinne. Noch setzen die Anleger auf eine Entspannung im Iran-Krieg und auf eine Fortsetzung der jüngst erkennbaren Konjunkturerholung in Deutschland und Europa. Das zarte Konjunkturpflänzchen ist noch nicht wieder eingegangen.

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