DAX® - Unverändert ein fragiles Bild!
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Unverändert ein fragiles Bild!
Trotz der Rückkehr in die Bollinger Bänder (unteres Band akt. bei 23.307 Punkten) macht eine Schwalbe noch keinen neuen (Chart-)Sommer. Vielmehr betonten wir gestern erneut die Bedeutung der Schlüsselzone aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.168 Punkten), der Nackenlinie des ausgeprägten Doppeltops (24.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 3. März (24.367 zu 24.577 Punkte). Dieses dicke Brett müssten die deutschen „blue chips“ bohren, um den Grundstein für eine nachhaltige Erholung zu legen. Da der DAX® an den genannten Widerständen zuletzt scheiterte, bleibt die Situation angespannt. Unterstützungen auf der Unterseite bestehen derzeit in Form der verbliebenen Aufwärtskurslücke vom 10. März (23.471/23.534 Punkte), dem eingangs erwähnten unteren Bollinger Band sowie den jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 22.943/22.928 Punkten. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) sind die Bären (46,4 %) unter den US-Privatanlegern inzwischen wieder deutlich in der Überzahl.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Endlich ein neues Allzeithoch!
Im 4. Quartal 2025 konnte der STOXX® Europe 600 Oil & Gas den ultimativen Deckel bei 380 Punkten endlich überwinden. Seit dem Jahr 2008 hatte das Aktienbarometer auf diesem Niveau immer wieder wichtige Hochpunkte ausgebildet. Entsprechend groß war und ist die Bedeutung dieser Signalmarke. Seither konnten die europäischen Öltitel deutlich zulegen und sogar das Rekordhoch aus dem Jahr 2007 bei 473 Punkten überwinden. Ein neues Allzeithoch (501 Punkte) sorgt für eines der besten Signale der Technischen Analyse, zumal die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon weiterhin eine absolut intakte Aufwärtsbewegung signalisieren. Hinzu kommt, dass Anlegerinnen und Anleger die Kursentwicklung der letzten 12 Jahre als riesige, inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation interpretieren können. Aus der Höhe dieses Trendwendemusters ergibt sich ein rechnerisches Kursziel von rund 610 Punkten. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert der aktuelle Chartverlauf eine wichtige Orientierungshilfe. Um die gute Ausgangslage nicht zu gefährden, gilt es, das 2008er-Hoch bei 462 Punkten in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten.
STOXX® Europe 600 Oil & Gas (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart STOXX® Europe 600 Oil & Gas
Quelle: LSEG, tradesignal²
Pullback als 2. Chance?
Im Verlauf des übergeordneten Abwärtstrends ist die Enphase-Aktie vor Jahresfrist nochmals unter Druck geraten. Doch mittlerweile gewinnt die seit rund einem Jahr laufende Stabilisierung deutlich an Konturen. Nicht zuletzt die nach oben drehende 38-Wochen-Linie (akt. bei 36,63 USD) liefert in diesem Kontext ein wichtiges Indiz. Apropos gleitender Durchschnitt: Zuletzt vollzog der Titel einen lehrbuchmäßigen Pullback an die horizontale Auffangzone bei rund 40 USD bzw. an die angeführte Glättungslinie (siehe Chart). Dank dieses „erfolgreichen“ Rücksetzers steigen per Saldo damit die Chancen, dass die Enphase-Aktie die jüngste Erholung fortsetzen wird, und dabei das Hoch von Anfang Februar bei 52,93 USD wieder ins Visier nehmen wird. Rückenwind liefern dabei die langfristigen Indikatoren. Hervorheben möchten wir den langfristigen Abwärtstrendbruch im Verlauf des RSI sowie das neue Einstiegssignal seitens des Monats-MACD. Unter Risikogesichtspunkten gilt es dagegen, die mehrfach zitierte 38-Wochen-Linie nicht mehr zu unterschreiten. Entsprechend ist dieses Level als Absicherung auf der Unterseite prädestiniert.
Enphase Energy (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Enphase Energy
Quelle: LSEG, tradesignal²
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