DAX® - Tageshochs als Signalgeber
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Tageshochs als Signalgeber
Der DAX® startete relativ ruhig in die neue Handelswoche. Festmachen lässt sich diese Aussage an dem im Vergleich zum Eröffnungskurs nur wenig veränderten Schlusskurs (26.107 Punkte). In die gleiche Kerbe schlägt auch die unterdurchschnittliche Handelsspanne von weniger als 140 Punkten. Auf der Oberseite fallen die jüngsten beiden Tageshochs ins Auge: Mit 26.166 bzw. 26.172 Punkten liegen beiden auf fast identischem Niveau. Vor diesem Hintergrund wäre ein Sprung über dieses Level konstruktiv zu werten. Im Erfolgsfall dürften die deutschen Standardwerte Kurs auf die jüngste Abwärtskurslücke bei 26.293/26.339 Punkten nehmen. Auf der Unterseite bestehen dagegen weiterhin wichtige Haltezonen bei rund 25.900 Punkten sowie in Form der großen Ausbruchszone des Jahres 2026 bei 25.500 Punkten. Die Bedeutung der zuletzt genannten Zone wird inzwischen durch die 50-Tage-Linie (akt. bei 25.469 Punkten) noch zusätzlich unterstrichen. Aufgrund der Vorgaben dürften die deutschen „blue chips“ zu Handelsbeginn einen Rallyversuch gen Norden starten.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Trend plus Trendkompass – doppelt attraktiv?
Mit Hilfe des „HSBC Trendkompass“ filtern wir jede Woche über 100 Basiswerte nach den Kriterien „Momentum der letzten vier Wochen“ sowie „Relative Stärke nach Levy (27 Wochen)“. Diese objektive Auswertung spült immer wieder spannende Tradingkandidaten an die Oberfläche. Aktuell sticht in Deutschland die SAP-Aktie hervor, die derzeit über die höchste Relative Stärke aller DAX®-Titel verfügt. Zuvor hatten wir an dieser Stelle schon mehrfach auf die überverkaufte Lage des Softwarekonzerns und eine mögliche Gegenbewegung hingewiesen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 23. Juni und 7. August). Aus der jüngsten technischen Aufwärtsreaktion könnte jetzt mehr werden. Die entscheidende Rolle spielt dabei der Abwärtstrend des letzten Jahres (akt. bei 176,45 USD). Ein nachhaltiger Bruch dieses Trends würde für einen großen Befreiungsschlag sorgen. Der RSI, der auf historisch niedrigem Niveau eine Bodenbildung vollzogen hat, liefert in diesem Kontext möglicherweise einen wichtigen Fingerzeig. Neben der 38-Monats-Linie (akt. bei 191,51 EUR) bilden die horizontalen Barrieren bei 210 EUR die nächsten Widerstände. Manchmal eignet sich der „HSBC Trendkompass“ auch, um einen großen Trendwechsel vorwegzunehmen.
SAP (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart SAP
Quelle: LSEG, tradesignal²
Erfolgreicher Ausbruch
Die These des zeitlichen Vorlaufs von Indikatorformationen im Vergleich zu den äquivalenten Mustern im eigentlichen Chartverlauf hat sich bei der Spotify-Aktie mustergültig bestätigt: Die positiven Weichenstellungen, die sich zuvor im Indikatorbild angedeutet hatten, sind inzwischen auch im Kursverlauf sichtbar angekommen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 18. August). Für ein besonderes Lebenszeichen sorgen der Sprung über den Abwärtstrend seit Jahresbeginn (akt. bei 492,80 USD) sowie die Rückeroberung der 38-Wochen-Linie (akt. bei 501,34 USD). Rein rechnerisch ergibt sich daraus ein Anschlusspotenzial von rund 130 USD. Damit rückt perspektivisch die nächste charttechnische Schlüsselmarke bei 571 USD in Reichweite. Ein nachhaltiger Spurt über diese Hürde hätte eine hohe Signalwirkung, denn dann wäre sogar ein großer Doppelboden – definiert durch die Tiefs bei 402/411 USD – vervollständigt. Unter dem Aspekt eines aktiven Money Managements können Anlegerinnen und Anleger den Stopp für bestehende, sowie für Neuengagements, auf das Niveau des alten Abwärtstrends seit Jahresbeginn nachziehen.
Spotify (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Spotify
Quelle: LSEG, tradesignal²
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