DAX® - Sieben rote Kerzen in Serie
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Sieben rote Kerzen in Serie
Nach dem Scheitern an der Marke von 26.500 Punkten stand der bisherige Wochenverlauf beim DAX® klar im Zeichen eines Korrekturimpulses. Im Verlauf dieser Verschnaufpause haben die deutschen Standardwerte gestern die Nackenlinie des jüngsten „rounding bottoms“ bei 25.900 Punkten getestet. Immerhin konnte die beschriebene Unterstützung gestern verteidigt werden. Dieses Verhaltensmuster sorgt für ein zartes Pflänzchen Hoffnung, welches heute auf einen versöhnlichen Wochenabschluss hoffen lässt. Sollte dieser gelingen, wäre es nach sieben roten Tageskerzen in Folge das erste weiße Pendant. Eine weitere Unterstützung besteht in Form der großen Ausbruchszone des laufenden Jahres bei 25.500 Punkten. Aufgrund der Tragweite dieser Bastion besitzt dieses Level sogar eine hohe, strategische Bedeutung. Unter saisonalen Aspekten ist die 2. Augusthälfte oftmals besonders korrekturanfällig. Ein Grund mehr, die beschriebenen Unterstützungen zu beachten. Ein Schließen der gestrigen Mini-Kurslücke bei 26.062/26.063 Punkten würde beim indes indes für ein Ende der Konsolidierung im bisherigen Wochenverlauf sprechen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Vor „game changer“!
Diese Zone sollten Anlegerinnen und Anleger unbedingt auf dem Radarschirm haben! Gemeint ist die Kombination aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 4.513 USD) und dem Ende Januar etablierten Korrekturtrend (akt. bei 4.533 USD; siehe Chart). Abgerundet wird die auf diesem Niveau entstehende, neuralgische Schaltstelle durch eine weitere Trendlinie (akt. bei 4.502 USD), welche auf Quartalsbasis die Hochpunkte von 1987 und 2011 verbindet. Das Überwinden dieser Schlüsselzone wäre ein echter „game changer“, denn dann wäre die Korrektur seit dem bisherigen Allzeithoch bei 5.595 USD letztlich als trendbestätigende Flagge zu interpretieren. Lohn der Mühen wäre im Ausbruchsfall zunächst ein Anlauf auf das Aprilhoch bei 4.888 USD. Über den Tellerrand hinausgeblickt, lässt eine abgeschlossene Korrekturflagge sogar auf ein Wiedersehen mit dem o. g. Rekordhoch hoffen. Per Saldo gibt es aus charttechnischer Sicht für den Goldpreis derzeit „sehr viel zu gewinnen“. Um die Rückkehr in die Erfolgsspur indes nicht zu gefährden, sollte der Goldpreis in Zukunft nicht mehr unter das Tief von Mitte August bei 4.310 USD zurückfallen.
Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Selten war eine Zone wichtiger!
Im Rahmen des „HSBC Trendkompass“ filtern wir jede Woche über 100 Einzelwerte nach den Kriterien Momentum der letzten vier Wochen und Relative Stärke nach Levy (27 Wochen). Diese objektive Auswertung fördert immer wieder spannende Tradingkandidaten zu Tage. So auch dieses Mal, denn erstmals seit langem wird für die Aktie von Barrick Mining wieder ein lehrbuchmäßiger kurz- und mittelfristiger Aufwärtstrend signalisiert. Aus charttechnischer Sicht kommen ein konstruktives Kerzenmuster im Monatsbereich sowie eine abgeschlossene Keilformation auf Wochenbasis hinzu. Damit dürfte die Konsolidierung seit Ende Januar abgeschlossen sein, sodass perspektivisch die Hochs bei 55 USD wieder in den Mittelpunkt rücken dürften. Bei diesem Level handelt es sich um eine absolut neuralgische Chartmarke, denn seit 2007 hat das Papier hier immer wieder wichtige Hochpunkte ausgeprägt. Ein Lüften dieses Deckels wäre dann nochmals eine ganz andere Hausnummer: Schließlich wäre im Erfolgsfall die riesige Untertassenformation der letzten 15 Jahre vervollständigt (siehe Chart). Langfristig würden dann sogar dreistellige Kursnotierungen realistisch.
Barrick Mining (Quarterly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Barrick Mining
Quelle: LSEG, tradesignal²
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