DAX ringt weiter um die 25 000 – US-Erzeugerpreise auch besser als erwartet
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Die Anleger in Frankfurt werden sich wohl noch eine Weile mit der Marke von 25 000 Punkten im DAX auseinandersetzen müssen. Jedes Mal, wenn es nach einem nachhaltigen Ausbruch über diese psychologische Barriere aussieht, wird den Bullen durch Gewinnmitnahmen der Wind aus den Segeln genommen. Auf der anderen Seite sind Schnäppchenjäger weiter bereit, unter der runden Marke einzusteigen.
Aber auch diese werden selektiver und achten genau darauf, welche Branchen sich in den kommenden Monaten explizit positiv entwickeln könnten. Der Gesamtmarkt ist weniger interessant, da sich die gestiegenen Energiepreise negativ auf die stark exportlastigen Sektoren auswirken. Auch bei den Indexschwergewichten ist die Luft langsam raus, da die Themen Rüstung, KI und Zinsfantasie entweder bereits vollends eingepreist sind oder sich im Wandel befinden. Ein Investment in den DAX stellt derzeit keinen Freifahrtschein dar. Die deutsche Wirtschaft sieht sich mit erheblichen geopolitischen und konjunkturellen Risiken konfrontiert.
In den USA bestätigen nach den Verbraucherpreisen auch die Erzeugerpreise den Trend, dass die Teuerung nicht so schnell voranschreitet wie befürchtet. Das wiederum gibt der Notenbank Spielraum, zumindest im Warten mit einer Zinserhöhung in Reaktion auf die steigenden Inflationsgefahren durch steigende Ölpreise, aber vielleicht auch im Hinblick auf eine Zinssenkung. Und der Empire-State-Manufacturing-Index fiel mit 15,6 Punkten über den Erwartungen aus und signalisiert eine weitere wirtschaftliche Stabilisierung im Großraum New York.
Der DAX konnte aus den Zahlen allerdings keine positive Dynamik ziehen und tat sich auch heute mit dem Niveau um 25 000 Punkten schwer. Die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone und die Quartalszahlen von BASF belasteten die Stimmung. Die erhoffte Konjunkturerholung steht dadurch zwar bislang nicht infrage, aber es zeichnet sich mindestens mal eine längere Phase der notwendigen Stabilisierung ab.
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