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08:50 Uhr, 23.03.2026

DAX®-Kursindex - Kreuzunterstützung gebrochen

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Kreuzunterstützung gebrochen

Die anfängliche Erholung ist am vergangenen Freitag bei DAX®-Notierungen von gut 23.000 Punkten schnell wieder in sich zusammengefallen. Im weiteren Handelsverlauf musste das Aktienbarometer sogar weitere Kursverluste hinnehmen. Seit dem Allzeithoch von Mitte Januar bei 25.508 Punkten summiert sich der Rückschlag inzwischen auf über 3.000 Punkte oder gut 12 %. Statistisch gesehen kommt es einmal pro Jahr zu einem „drawdown“ in dieser Größenordnung. Die derzeit kritische Chartlage unterstreicht auch der DAX®-Kursindex. Die deutschen Standardwerte – ohne Berücksichtigung der Dividenden – mussten zuletzt die Kreuzunterstützung aus dem Aufwärtstrend seit Oktober 2022 (akt. bei 8.620 Punkten) und den Tiefs vom Juni bzw. November vergangenen Jahres bei rund 8.600 Punkten preisgeben. Damit muss die jüngste Kursentwicklung als Topformation interpretiert werden. Der trendfolgende MACD unterstreicht das gegenwärtige Gefahrenpotenzial, denn der Indikator hat auf historisch hohem Niveau ein neues Verkaufssignal geliefert. Die nächste wirklich markante Unterstützung stellt die 38-Monats-Linie (akt. bei 7.607 Punkten) dar. In die neue Handelswoche dürfte der DAX® nochmals deutlich schwächer starten.

DAX®-Kursindex (Monthly)

Chart DAX®-Kursindex

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®-Kursindex

Chart DAX®-Kursindex

Quelle: LSEG, tradesignal²

Letzte Woche sogar ein neues Allzeithoch

Krise – welche Krise? Das ist man beim Blick auf den Kursverlauf der Micron-Aktie geneigt zu fragen. Seit etwa einem Jahr befindet sich der Technologietitel in einem stabilen Aufwärtstrend und hat jüngst den geopolitischen Rahmenbedingungen mit dem Ausbruch aus einer klassischen Flagge getrotzt (siehe Chart). Der Abschluss dieses Konsolidierungsmusters sorgt nochmals für ein prozyklisches Einstiegssignal, zumal es sich – gemessen an der Relativen Stärke nach Levy – weiterhin um einen absoluten Momentumtitel handelt. Für das „i-Tüpfelchen“ sorgt in diesem Zusammenhang das in der vergangenen Woche realisierte, erneute Allzeithoch bei 471,34 USD. Zwei Fibonacci-Projektionen bei 492,87 USD bzw. 515,96 USD markieren im „uncharted territory“ die nächsten Anlaufziele. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert der Chartverlauf aktuell eine wichtige Orientierungshilfe. Während die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 420,35 USD) eine erste Unterstützung darstellt, dient das Tief vom März bei 357,67 USD in Zukunft als strategische Absicherung.

Micron Technology (Weekly)

Chart Micron Technology

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Micron Technology

Chart Micron Technology

Quelle: LSEG, tradesignal²

Unterstützung zum zweiten!

„Essenziell wichtige Unterstützung“ titelten wir letzte Woche in Bezug auf den Goldpreis. Konkret gemeint, war in diesem Fall die Kombination aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei 5.000 USD, einem Fibonacci-Level (4.996 USD) sowie dem Durchschnitt der letzten 50 Tage (akt. bei 4.970 USD). Auf den Bruch dieser Bastion folgte ein schneller Abverkauf, welcher bis heute anhält. Aktuell steht das Tief von Anfang Februar bei 4.403 USD massiv zur Disposition. Dieses Level definiert den nächsten wichtigen Rückzugsbereich, denn das alte Allzeithoch vom Oktober vergangenen Jahres (4.381 USD) sowie ein weiteres Fibonacci-Level (4.427 USD) untermauern den unterstützenden Charakter dieser Zone zusätzlich. Vielleicht noch wichtiger ist aber, dass bei einem nachhaltigen Abgleiten unter dieses Risikolevel die beiden Hochs bei 5.595/5.419 USD ein klassisches Doppeltop bilden würden. Damit ist die Marke von 4.400 USD als strategischer Taktgeber prädestiniert. Um den größten Druck vom Goldpreis zu nehmen, müsste dagegen zumindest die Rückkehr in die Bollinger Bänder (unteres Band akt. bei 4.503 USD) gelingen.

Gold (Daily)

Chart Gold

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Gold

Chart Gold

Quelle: LSEG, tradesignal²

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Autor: Jörg Scherer