Kommentar

DAX ist reif für eine Abkühlung – Wall Street freut sich über die Shopping-Laune

Erwähnte Instrumente

  • DAX
    ISIN: DE0008469008Kopiert
    Aktueller Kursstand:  

Der Start ins diesjährige Weihnachtsgeschäft ist nach den letzten Meldungen von den Händlern in den USA mehr als gelungen, damit kann auch die Rally mindestens mal an der Wall Street weitergehen. Die Befürchtungen, die Menschen könnten aufgrund der Inflation das Geld zusammenhalten und die wichtige Stütze Konsum für das US-Wirtschaftswachstum wegbrechen, haben sich nicht bewahrheitet.

Die Ausgaben am Black Friday und auch gestern am Cyber Monday erreichten neue Rekordwerte. Nach Angaben von Adobe Analytics gaben die US-Verbraucher allein gestern 12,4 Milliarden Dollar online aus, fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Auffallend dabei war, dass der Trend, jetzt zu kaufen und später zu bezahlen, ebenfalls einen neuen Rekord erreichte und mit 940 Millionen Dollar entscheidend zu diesem Plus beigetragen hat. Der November dürfte damit auch der umsatzstärkste Monat in der Geschichte dieser Zahlungsmethode werden.

Anders als bei den US-Verbrauchern sitzt das Geld bei der Bundesregierung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht mehr so locker. Als eher enttäuschend dürfte in diesem Zusammenhang auch die heutige Regierungserklärung des Bundeskanzlers bezeichnet werden. Die Rede hinterließ mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen. Anstelle der allseits erwarteten Erklärung, wie es mit der verfassungswidrigen Haushaltspolitik weitergehen soll, gab es nur bereits bekannte Wahlkampfsprüche.

Der Deutsche Aktienindex tut sich dementsprechend weiter schwer und handelt wieder unter der 16.000er Marke. Inmitten der undurchsichtigen Situation in der deutschen Haushaltspolitik könnte sich die Stimmung in den nächsten Tagen weiter abkühlen. Der Markt ist eindeutig reif für eine Pause nach der Rally.

Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die „push notifications“!

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.cmcmarkets.com.

Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.

Das könnte Dich auch interessieren

Über den Experten

Konstantin Oldenburger
Konstantin Oldenburger

Konstantin Oldenburger ist Marktanalyst bei CMC Markets Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Bei der Marktanalyse hat er sich auf die Charttechnik spezialisiert und bedient sich dabei der Elliot-Wellen-Theorie sowie den Fibonacci-Zahlen und Symmetrien, die am Markt auftreten. Dieser Ansatz berücksichtigt psychologische Dimensionen des Marktverhaltens, ohne auf statistische Analysen zu verzichten.

Mehr über Konstantin Oldenburger
Mehr Experten