DAX® - Hochs rücken wieder in Schlagdistanz
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Hochs rücken wieder in Schlagdistanz
Gleich zu Handelsbeginn konnte der DAX® gestern den zuvor diskutierten Trigger aktivieren. Zur Erinnerung: Wir hatten ein Überwinden der fast deckungsgleichen Hochs bei 26.166/26.172 Punkten als Signalgeber auf der Oberseite definiert. Der beschriebene Katalysator hat seine Wirkung auf die deutschen Standardwerte nicht verfehlt, denn die jüngste Abwärtskurslücke bei 26.293/26.339 Punkten wurde in der Folge geschlossen. Die Hochpunkte bei rund 26.500 Punkten definieren jetzt die nächsten Barrieren, ehe das bisherige Allzeithoch bei 26.574 Punkte wieder auf die Agenda rückt. Knapp darüber verläuft aktuell auch das obere Bollinger Band (akt. bei 26.642 Punkten) als zusätzlicher Widerstand. Auf der Unterseite dient dagegen die Marke von 25.900 Punkten unverändert als wichtige Unterstützung. Durch den jüngsten Pullback wurde die Bedeutung dieses Rückzugsbereichs zuletzt nochmals untermauert. Gleiches gilt für die große Ausbruchszone des Jahres 2026 bei 25.500 Punkten, welche zusätzlich durch die 50-Tage-Linie (akt. bei 25.496 Punkten) bestätigt wird.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Dieses Level sollten Sie kennen!
Die Aktie von Scout24 ist technisch derzeit überaus spannend und gehört deshalb unbedingt auf die Watchlist. Nach der scharfen Korrektur seit Juli 2025 mehren sich die Indizien auf eine Trendwende. Ein wichtiges Signal ist dabei die Rückeroberung der 200 Wochen Linie (akt. bei 76,15 EUR), die häufig als Gradmesser für den langfristigen Trend dient. Eine Schlüsselrolle kommt nun dem alten Allzeithoch bei knapp 80 EUR zu. Diese Marke ist charttechnisch doppelt relevant, denn zum einen fungiert sie als prominenter Widerstand, zum anderen definiert sie gleichzeitig die Nackenlinie eines möglichen Doppelbodens (siehe Chart). Gelingt hier ein nachhaltiger Befreiungsschlag, wäre die Trendwende tatsächlich abgeschlossen. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich im Erfolgsfall ein kalkulatorisches Anschlusspotential von 18 EUR. Eine zusätzliche Unterstützung liefert der „HSBC Trendkompass“ – unsere wöchentliche, objektive Auswertung signalisiert für die Scout-Aktie ebenfalls „grünes Licht“. Im Ausbruchsfall bietet sich der Durchschnitt der letzten 200 Wochen als strategische Absicherung an.
Scout24 (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Scout24
Quelle: LSEG, tradesignal²
Allzeithoch rückt (langfristig) auf die Agenda
Die SSR-Aktie liefert aus technischer Sicht ein klar positives Chartbild. In erster Linie sorgt das jüngste Bewegungshoch bei 39,42 USD für ein Ausrufezeichen. Aber auch der vorangegangene Pullback, der die früheren Ausbruchsmarken im Bereich von 25 USD mustergültig als Unterstützung bestätigte, ist konstruktiv zu werten. Beide Phänomene unterstreichen, dass der übergeordnete Aufwärtsimpuls intakt ist und sich die Haussebewegung fortsetzen dürfte. Ein weiteres Pro-Argument liefert die Candlestickanalyse: Schließlich bildet die aktuelle Monatskerze ein bemerkenswertes „bullish engulfing“. Unter dem Strich werden die Körper der fünf(!) vorangegangenen Kerzen umschlossen – ein deutlicher Hinweis auf eine zunehmende Nachfrage. Auf der längerfristigen Zeitschiene rückt damit das Allzeithoch vom November 2007 bei 48,16 USD als potenzielles Zielgebiet in den Fokus. Auf dem Weg dorthin markieren die Hochs bei rund 40 USD ein wichtiges Etappenziel. Als Absicherung bietet sich auf der Unterseite das jüngste Aufwärtsgap im Tagesbereich bei 33,62/32,65 USD an, während die o. g. Ausbruchszone bei 25 USD eine Unterstützung von strategischer Tragweite markiert.
SSR Mining (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart SSR Mining
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das große Bild
Im Vorfeld der Quartalszahlen wollen wir die wichtigsten Chartmarken bei der Nvidia-Aktie anhand des übergeordneten Chartbilds herausarbeiten. Letztlich eignet sich die Technische Analyse sehr gut, um neuralgischen Chartmarken zu identifizieren und einen möglichen Fahrplan zu erstellen. Auf Monatsbasis zeigt sich seit Oktober des vergangenen Jahres eine ausgeprägte Seitwärtsphase. Dabei sticht das frühere Allzeithoch vom Herbst vergangenen Jahres (212,19 USD) als zentrale Referenzmarke hervor: Trotz mehrerer Anläufe wurde dieses Niveau auf Monatsbasis bislang nicht nachhaltig überwunden. Vor diesem Hintergrund würde ein Monatsschlusskurs oberhalb dieses Levels einen ersten Trigger auf der Oberseite aktivieren. Einen zweiten Katalysator definieren die Hochs zwischen 227,92 USD und 236,54 USD (siehe Chart). Auf der Unterseite stechen dagegen die Monatstiefs vom Juni/Juli im Bereich von 190 USD als Orientierungspunkte hervor. Ein Abgleiten unter dieses Level würde die charttechnische Ausgangslage des Technologietitels spürbar eintrüben. Damit sind die „großen Leitplanken“ für die Nvidia-Aktie vor den Quartalszahlen definiert.
NVIDIA Corp. (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart NVIDIA Corp.
Quelle: LSEG, tradesignal²
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